Monat: Februar 2018

Was auf den ersten Blick wie eine gute Sache klingt ist wirtschaftlich eine totale Katastrophe. In Deutschland wird die Mindestlohnkommission Mitte 2018 eine Empfehlung für die nächste Erhöhung aussprechen. Man höre und staune, nicht Angebot und Nachfrage bestimmen in Deutschland die Preise sondern eine Kommission aus Theoretikern, die glauben es besser zu wissen als der freie Markt oder im Sinn haben den freien Markt nach ihren Wünschen umzugestalten. Das ist eine Planwirtschaft, die Chaos erzeugt und langfristig großen Schaden anrichtet. Das ist etwa so als wenn man sich selbst belügt. Klaus Müller sieht bei seinem Nachbarn ein neues Auto vor der Tür. Nun denkt er das steht mir auch zu und tauscht seinen alten Wagen gegen ein schönes neues Auto ein. Die erste Woche fühlt er sich prächtig. Nach einem Monat geht es ihm garnicht mehr so gut, die hohen Kosten durch das Auto führen dazu dass er kein Geld mehr hat um sich etwas zu Essen zu kaufen usw. Politiker gehen nun davon aus, dass das Problem darin liegt dass Herr Müller zu wenig verdient und versprechen ihm bei der nächsten Wahl mehr Geld. Herr Müller glaubt nun die Politik nehme ihn ernst. In Wirklichkeit geht es jedoch nur um Macht und Anerkennung. Deshalb reisen alle Politiker bei einer Katastrophe sofort an den entsprechenden Ort und lassn sich in den Medien ablichten. Es macht zwar keinen Sinn, und die teure Anreise hätte man sich auch sparen können, es soll aber demonstrieren, wie stark sie sich doch für die Menschen einsetzen.

Wenn Löhne oder Preise einfach festgelegt werden führt dies zu Marktverwerfungen. Der Manipulator (meist Politik) schwindelt dem Markt vor dass eine bestimmte Dienstleistung wie zum Beispiel der Friseur knapp ist, deshalb steigen die Preise. In Wirklichkeit gibt es jedoch schon zu viele Friseure und deshalb sind die Preise niedrig (Angebot und Nachfrage). Der Schwindel führt dazu dass nun noch mehr junge Leute ins Friseur Geschäft einsteigen usw…  Diese haben in der Schule von Wirtschaft meist nichts gelernt. Sie wurden von Anfang an belogen und wenn sie in Zukunft zu wenig Geld haben glauben sie die Politik müsste etwas dafür tun. Je mehr Menschen so denken und Wirtschaft nicht verstehen, desto mächtiger erscheint die Politik, die so denken die Menschen, alles regeln kann, was nicht gerecht erscheint. Ein Trauerspiel das den Menschen gefangen hält, solange bis er anfängt zu begreifen und zu verstehen. Wenn alle Menschen verstehen würden, könnten wir 70% aller Politiker nach Hause schicken, denn wir bräuchten deren Tätigkeit nicht mehr und hätten mehr Geld in der Tasche, da der Staat uns dann weniger kosten würde.

EZB- Aktuelle Geldpolitik der Zentralbank

Genauso verhält es sich nun mit der aktuellen Geldwirtschaft, welche die EZB tätigt und welche von den Politikern unterstützt wird. Was würden wir nur ohne die EZB machen, oh je die Märkte würden zusammen brechen. Dieses Spiel lieben die Politiker. Es macht sie wichtig, einflussreich, es gibt ihnen Macht. Nimmer denken sie darüber nach das Spielfeld zu verlassen, sie manipulieren was das Zeug hält und je mehr Probleme sie dadurch schaffen, desto mehr Beamte müssen wieder eingestellt werden die all das kontrollieren, überwachen und neue Manipulationen entwerfen, welche die Folgen der alten Manipulationen verschleiern. Dadurch wird das Volk mehr und mehr geknechtet, während die politische Klasse immer wichtiger zu werden scheint. Dieser Prozess ist pervers weit voran geschritten.

Totale Kontrolle durch den Staat- Eine Politik um Macht zu erhalten

In jedem Berufszweig gibt es heute Kontrolleure der Politik welche alles überwachen und kontrollieren. Früher entschied der Bauer nach Wetterlage und aus Erfahrung wo er was anbauen wird. Heute muss er einen Antrag bei der EU stellen und wenn es nicht in die Planwirtschaft der EU passt, kann er nicht mehr machen was er für richtig hält, die EU bestimmt nun. Ganz zu schweigen von der ganzen Bürokratie, die den Bauer unproduktiv macht, und die EU Angestellten in Arbeit halten. Gibt es einen Zweig der heute nicht von Bürokratie überschattet wird um Beamte in Arbeit zu halten? Während sich in Politikkreisen die sicheren gut bezahlten Jobs zugeschoben werden, sitzt der Bauer abends 2-3 Stunden länger am Schreibtisch um den ganzen Papierkram zu erledigen, die ihm die Beamten aufbürgen. Nur ein Narr denkt, dass dieser Prozess die Milch oder den Käse besser machen oder die Früchte nun besser reifen weil der Staat seine Finger im Spiel hat….

Die Versorgung der Welt mit Liquidität nimmt ab. Zuerst startete die USA im Jahr 2008 mit den QE Programmen. Es folgten Großbritannien, Japan, und die Eurozone. Die Welt wurde mit billigem Geld geflutet und die Menschen verschuldeten sich zunehmend. Insbesondere das Verhältnis der Verschuldung zum Einkommen verschlechterte sich in vielen Ländern dramatisch. Dies wirkt vor allem als Bremse für zukünftiges Wirtschaftswachstum. Nun haben wir aber das Liquiditäts-Peak längst erreicht und bereits überschritten. Die Fed reduziert ihre Bilanzsumme und zieht die Zinsen an. Auch die EZB steigt langsam aus dem QE Programm aus und strebt an die Zinsen wieder in den positiven Bereich zu bringen. Lediglich Japan pumpt weiterhin Liquidität in den Markt und scheint dies auch weiterhin tun zu wollen, was sich früher oder später brutal rechen wird, wenn das Land es übertreibt.

Die höheren Zinsniveaus und die schwindende Liquidität werden nicht spurlos an den Märkten vorbei gehen. China musste letzte Woche einem großen Versicherer im Land unter die Arme greifen. Das erinnert an die Vorboten der 2008er Krise in den USA. Kapital wird wieder teurer, und die kommende Phase wird Schuldner die sich bei aktuell guter Lage nur noch gerade so über Wasser halten können in die Knie zwingen. Italiens Banken zum Beispiel sind noch lange nicht aus dem Gröbsten draußen und sind noch immer vollbeladen mit faulen Immobilienkrediten.Ohne die Hilfe der EZB wäre schon längst Schluss.

2007/2008 haben die Privatleute im Zuge der Bail Outs die Rettung der Banken mit Steuergelder bezahlt. Nun sind die Schulden höher als 2008 und überall auf der Welt werden nun Bail Ins geplant, was bedeutet, dass im Fall einer Bankenpleite, in Zukunft die Bank ohne Umweg, direkt auf das Kapital der Einleger zugreifen können wird. Bankenabwicklungen werden unausweichlich kommen.

Die Zentralbanker wissen, was sie angerichtet haben und sie wissen, dass sie aus der jetzigen Situation raus müssen um ihre Macht nicht völlig zu verlieren. Dafür werden Kosten in Kauf genommen. Keine Zentralbank wird jemals zugeben dass die Geldschwämme die Gesamt-Situation verschlimmert hat.

Aus diesem Grund werden immer mehr und neue Regeln und Vorschriften geschaffen um den Eindruck zu erwecken, man tue alles um Europa stabiler und sicherer zu machen. Bargeld soll zum Beispiel deutlich stärker kontrolliert werden. Die Grenze von 10.000 Euro soll herabgesetzt werden und eine Art Finanzgeheimdienst soll in Europa bis 2019 geschaffen werden der alles und jeden kontrollieren kann. Wir entfernen uns immer mehr von einem freien Markt und der Kontrollstaat wird immer weiter ausgebaut. Was bedrohlich für die eigene Macht wiird, muss kontrolliert werden. Dabei erinnert die EU immer mehr an einen Diktator der seine Macht, koste es was es wolle, behalten will und verteidigt, auf Kosten der Bevölkerung.

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Börsendienst service

 

Seit dem 5. Februar prüft die ESMA sämtliche Rückmeldungen von Brokern und privaten Marktteilnehmern bezüglich der angedachten Änderungen. Mehr als 11.000 sollen es sein. Es wird sich also bald zeigen ob der Einbezug der Teilnehmer eine reine Farce war und die Regulierungesbehörde letztendlich die neuen Gesetze durchdrückt oder ob es eine mildere Variante als ursprünglich gedacht geben wird, welche die Wünsche der tatsächlich betroffenen Trader und Broker berücksichtigt.

Eine Umfrage des Brokers IG ergab dass 96% aller Trader gegen diese neuen Regulierungen sind. 80% gaben an, dass sie bei voller Umsetzung der Regulierungen auf Broker in Offshoregebieten außerhalb der EU ausweichen würden. Dies überrascht nicht, denn historisch führt jeder Markteingriff mit dem Ziel mehr Sicherheit und Stabilität zu schaffen tatsächlich zum Gegenteil, weil Marktteilnehmer ausweichen und die Bedingungen insgesamt dadurch eher schlechter werden. Im Grunde kann man sagen wenn Brüssel weiter macht wie bisher vertreibt es die Bürger aus Europa. Der CFD Handel für private Händler in Europa droht massiv beschnitten zu werden.

Was brauchen und wollen wir in Europa wirklich?

Es war nie der Wunsch der Europäer von einem Brüssel überwacht, kontrolliert und kommandiert zu werden. Immer mehr Vorschriften und Regulierungen die auferlegt werden unter oftmals falscher Flagge. Tatsächlich stecken vielmehr mächtige Interessensgruppen dahinter welche entscheiden wollen was erlaubt ist und wie es gemacht werden muss. Also eine direkte Beschneidung der Freiheit. Nach Außen wird berichtet das all das ja im Sinne der Bevölkerung ist und dadurch alles besser werden soll. Das ist jedoch meist alles Quatsch aus einem einfachen Grund: Ich glaube ein erwachsener Mensch möchte frei sein und selbstbestimmt handeln können. Jeder kann selbst gut genug seine Risiken einschätzen und danach handeln. Niemand braucht mehr einen Aufpasser zu dem Brüssel sich in vielerlei Hinsicht aufspielt. Überbezahlte Beamte in Behören die niemand braucht und niemand gewählt hat fangen plötzlich an unser aller Leben zu diktieren. Das mächtige Brüssel will uns immer mehr Entscheidungen abnehmen, und uns genau sagen wo es lang geht, indem es unsere Freiheit mehr und mehr beschneidet. Und all das mit unserem Geld, dass immer weniger in die Wirtschaft fließt sondern mehr und mehr in die Brüsseler Kommandozentrale.

Großbritannien muss klein beigeben

Auffällig ist das Großbritannien, zwar weiter Richtung Brexit geht, jedoch plötzlich die dortigen Behörden verkünden dass sie sich in Sachen Regulierung, Brüssel anschließen. Ich hätte eigentlich genau das Gegenteil erwartet und dass der UK Markt in Zukunft interessanter für Europäer wird. Der Druck von Brüssel ist jedoch zu groß und Großbritannien muss Eingeständnisse machen um beim Brexit gut weg zu kommen. Brüssel kann und will nicht erdulden dass Europäer auf London ausweichen weil dort die Bedingungen besser sind.

Traurig aber war. Wäre Großbritannien selbstbewusster, könnte die ESMA in Europa erlassen was sie möchte, die Kunden würden einfach der EU den Rücken kehren und ein Konto in London eröffnen. Dem ist aber nicht so, die Macht Brüssels scheint groß zu sein.

Wer etwas mehr Geld hat ist fein raus

Wie immer gibt es jedoch für etwas reichere Leute ein Schlupfloch, das man einbaut und die Gesetze gelten dann nicht mehr. Jeder der mehr als 500.000 Euro auf seinem Konto hat kommt leicht aus diesen Vorschriften raus. Dazu kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Es erinnert jedoch stark an das alte Rom, der versch. Klassen. Insbesondere die Armen die nicht ausweichen, nicht fliehen können kann man knechten. Wer Geld hat, hat Optionen und Ausweichmöglichkeiten. Wem es zu bunt wird, der geht einfach, dazu braucht man jedoch Geld. Deshalb trifft es die Mittelklasse und die Unterschicht immer am härtesten. Mit denen kann man quasi machen was man will, sie laufen ja nicht davon, sind abhängig  und müssen die Knechtschaft meist erdulden.

Der nächste Artikel zu diesem Thema erfolgt wenn die Entscheidung der europäischen Regulierungsbehörde ESMA fest steht und klar ist, wie es weiter gehen wird für private Händler im CFD Bereich.

Update: Weitere neue News: ESMA – Neue Regeln für CFDs