Monat: März 2018

Die europäische Aufsicht-Behörde ESMA hat nun am 27. März Stellung bezogen und zeigt wie in der EU agiert wird. 14.605 Rückmeldungen gab es auf die erste Ankündigung der ESMA seitens der Broker und Trader. 98,1% sind gegen die neuen Bestimmungen, welche die ESMA am 5 Februar  vorgeschlagen hatte. Das hält die Behörde jedoch nicht davon ab, gegen den Willen der Menschen ihre neuen Gesetze durchzusetzen. Es zeigt vielmehr aufs Neue das Wesen der EU. Die EU Aufsichtsbehörden halten die Bürger für dumm und meinen sie müssten Regeln erlassen um sie wie Kinder zu schützen. Für einen erwachsenen Menschen ist das eine Beraubung der Freiheit.

Hebelwirkung bei CFDs

30:1 für Hauptwährungspaare;

20:1 Für Cross-Währungspaare und für Gold sowie Aktienindizes;

10:1 Für Rohstoffe ;

5:1 Für Einzel-Aktien;

2:1 Für Kryptowährungen;

Margin Close out Rule

Sinkt das Kapital des Handelskonto unter 50% der mindestens erforderlichen Margin, werden Positionen automatisch geschlossen. Beispiel: Ein Account mit 10.000 Euro welcher die Hauptwährungen und die Crosswährungen handelt hat bei einem Hebel von 20:1, eine Margin von 5%. Bei einer Positionsgröße von z.B. 40.000 Euro beträgt die Margin 2.000 Euro. Bei einem Gesamtverlust aller Positionen von 9.000 Euro  müssen Positionen vom Broker automatisch geschlossen werden. Dies macht sich insbesondere bemerkbar wenn der Hebel von 20:1 voll genutzt wird, dann nämlich werden Positionen bereits geschlossen wenn der Verlust 5.000 Euro überschreitet, da die erforderliche Margin hier bei 10.000 Euro liegt.

Bei den Kryptos sieht es jedoch schon anders aus: Kaufe ich z.B. für 20.000 Euro Krypto Währungen (Hebel 2:1) und die Kryptos fallen 25% (5.000 Euro) dann werden Positionen automatisch geschlossen. Hier muss das Risiko nun extrem reduziert werden, bzw. deutlich mehr Kapital vorgehalten werden. Bei einer 1:1 Cash Position (ohne Hebel) werden bei einem Verlust von 75% Positionen geschlossen.

Eintreten der neuen Regeln für den CFD Handel

Die ESMA will in den kommenden Wochen die neuen Regeln in den versch. Sprachen veröffentlichen. Ist dies getan, treten die neuen Regeln nach weiteren 2 Monaten automatisch in Kraft.

Mögliche weitere Gründe der neuen Maßnahmen

Es wurde verkündet dass all dies dem Schutz der Verbraucher dient. Die Banken haben in den letzten Jahren deutliche Umsatzrückgänge bei den Zertifikaten und Optionen erfahren. Der CFD Handel war einfach viel billiger, schneller und durchsichtiger, also eine gute Sache für den Verbraucher. Gut für die Verbraucher, jedoch schlecht für das Geschäft der Banken. Möglicherweise haben diese die ESMA dazu gedrängt den CFD Handel für Privatanleger zu beschneiden. Denn man höre und staune, die von den Banken vertriebenen Zertifikate und Optionen sind von den neuen Regeln nicht betroffen.

Fazit: Die ESMA setzt die Reduzierung der Hebel durch, lockert jedoch die anfänglich angedachte Margin Close Out Regel von Position zu Position auf den gesamten Account. Dies war die Knackstelle, welche sich technisch hätte extrem schwierig umsetzen lassen und extrem teuer für die Broker gewesen wäre. Zudem hätte dies wohl dazu geführt, dass der CFD Handel in Europa komplett zusammengebrochen wäre.  Nun bezieht sich jedoch der Margin Call auf das Gesamtkonto, welches wesentlich leichter technisch umzusetzen ist und für den Trader keine so große Einschränkung darstellt. Werden die Regeln wie oben beschrieben umgesetzt ist die größte Einschneidung lediglich der Hebel und Trader werden dazu gezwungen weniger Risiken einzugehen, bzw. mehr Kapital vorzuhalten. Normale Trader denen ihr Kapital lieb ist, nutzen die großen Hebel aber ohnehin nicht voll aus und bleiben meist bei unter 10:1. Bei den Kryptos sind die Einschränkungen (Hebel von max. 2:1) jedoch sehr extrem.

Die Niedrig Zinsphase neigt sich dem Ende zu. Die global abnehmende Liquidität führt dazu dass die Zinsen steigen. Möglicherweise sehen wir, dass die Zentralbanken aktuell viel zu spät sind, und die Zinsen die nächsten Jahre deutlich schneller ansteigen als aktuell erwartet wird. Die Zinsentwicklung in Deutschland und Europa insgesamt zeigt nach oben und mit den höheren Zinsen wird auch deutlich werden dass die Europa Schuldenkrise die letzten Jahre nur mit viel Geld überdeckt wurde, jedoch nicht gelöst wurde. Die Banken in Europa sind wahrscheinlich viel instabiler als man annimmt und der aktuelle Optimismus in Europa könnte schnell umschwenken, wenn erst deutlich wird, wie fragil die Lage ohne Unterstützung der EZB wirklich ist.

Ich habe oft darüber nachgedacht, warum sich die Politik so viel erlauben kann und Menschen quasi alles hinnehmen. Die große Masse kann man anscheinend recht einfach manipulieren und versklaven. In einem Blog habe ich durch Zufall die Antwort gefunden. Es gibt Menschen die das toll finden wenn jemand Drittes Ihnen Entscheidungen abnimmt. In unserem Fall der Staat. Unfähig und unwillig sich eine eigene Meinung zu bilden brauchen sie jemanden der Ihnen die Entscheidung einfach vorgibt. Das empfinden sie als große Erleichterung. Das sie dabei ihre Freiheit aufgeben ist ihnen egal.

Einige sagen, das habe etwas mit dem Bildungsniveau zu tun. Menschen in höheren Bildungsschichten sind es gewohnt Dinge zu lernen zu hinterfragen und sich zu informieren. Ich denke aber das es immer auf die individuelle Person ankommt und weniger welche Schulbildung absolviert wurde. Es gibt viele Menschen mit hohem Schulabschluss die studiert haben und dem Mainstream brav hinterher laufen und eben so alles tun was man so zu tun hat ohne wirklich darüber nachzudenken. Abends brav die Tagesschau sehen, vielleicht noch ein paar Talkshows und dann glauben sie einfach alles was man dort veröffentlicht.

Die meisten Politiker denken wohl dass die Bürger blöd sind und Politiker es einfach besser wissen. Was die Politik im Sinne der Pharmaindustrie bereits bei den Impfungen durchgesetzt hat soll auch auf anderen Gebieten folgen. Brüssel wäre es am liebsten über alles bestimmen zu können. Eine totale Diktatur und Knechtschaft über die Menschen. Wer da hineingeboren wird, kennt es nicht anders. Deshalb ist es so gefährlich wenn wir unsere Freiheit scheibchenweise verlieren. Werden unsere Nachkommen in Europa noch wissen was Freiheit wirklich bedeutet? Oder werden sie bestraft werden, wenn sie eigenständig frei entscheiden wollen was das Richtige für sie ist. Wir haben es noch in der Hand wie mächtig Brüssel wird. Die Krake mit den Überwachungsorganen wird jedoch jährlich größer. Die große Koalition in Deutschland macht ebenfalls deutlich, die Masse ist noch im Tiefschlaf. Anders ist nicht zu erklären, dass eine Kanzlerin so lange in einer Position bleibt.

Nachfolgend der original Ausschnitt eines Bloggers  :

Das spanische Gesundheitswesen macht seine Sache gut. Ich kenne keine Impfgegner in meinem Freundeskreis. Ich kenne auch niemanden, der Angst davor hat, seinem Kind die Impfungen zu geben. Wir haben bei diesem Thema kein Mitspracherecht, und ehrlich gesagt, brauch ich das auch nicht. Manchmal ist es gut, wenn einem Entscheidungen abgenommen werden und man sich so das unnötige Hin- und Her-Überlegen erspart. 

Kein Mitspracherecht in Spanien? Ist dort die Gehirnwäsche schon so weit vorangeschritten, dass Eltern mit ihren Kindern machen lassen, was der Staat befiehlt? In Italien dürfte es ähnlich aussehen wenn ich richtig informiert bin. In Portugal weiß ich dass es viele kleine Gruppen gibt die sehr gut informiert sind und frei leben und entscheiden wollen. In Deutschland gibt es auch einige übereifrige Politiker welche gerne eine totale Impfpflicht und andere freiheitsraubende Machenschaften durchsetzen würden. Nach dem Motto “Mehr Macht dem Staat, das Volk ist eh zu blöd!” Am besten noch den Mini Chip unter die Haut, damit alles noch besser kontrolliert werden kann…. Natürlich alles zum Schutz der Bürger.

Trump kündigt an, den Sicherheitsberater auszutauschen. Der neue Mann, John Bolton gilt als Hardliner und galt als Architekt des Irak Krieg. Auch im Fall Nordkorea, soll er im Februar gesagt haben, dass ein Präventivschlag gegen Nordkorea „vollkommen legitim” ist. Daraus leiten nun einige Beobachter ab, dass die Kriegsgefahr tatsächlich größer ist als ein Handelskrieg. Zuletzt sah es jedoch nach einer Annäherung zwischen den USA und Nordkorea aus.

Die Importzölle auf Aluminium und Stahl gelten vorerst nicht für Europa. Auch Kanada wurde ausgenommen, da die NAFTA-Verhandlungen noch anstehen. China hingegen kündigt Gegenmaßnahmen an nachdem die USA Zölle auf chin. Produkte im Wert von 50 Mrd. Dollar erhoben haben. Ein Handelskrieg zwischen den USA und China würde die Weltwirtschaft insgesamt belasten ist aber wenig wahrscheinlich, da beide Länder darunter leiden würden.

Der faire Preis für Öl wird auf 50 USD je Barrel geschätzt, ausgehend von den mittleren Produktionskosten der Produzenten. Der aktuell hohe Preis ist deshalb nicht nachhaltig.

Die FED ist dabei ihre Bilanzsumme zu reduzieren. Wenn jedoch China im Fall eines weiter eskalierenden Handelskrieges beginnen würde US Staatsanleihen im großen Stil zu verkaufen, würde die FED wohl als Käufer einspringen.

Der Kupfer Preis welcher oft als Gradmesser für die Weltwirtschaft angesehen wird ist zuletzt wieder deutlich gefallen.

Die Türkische Lira ist stark angeschlagen. Das hohe Leistungsbilanzdefizit in der Türkei sowie der niedrige Realzins machen die Währung extrem anfällig in Risk- off Zeiten. Im Zuge einer größeren globalen Krise droht die Zahlungsunfähigkeit.

In Deutschland gibt es 1,6 Millionen Hartz-IV-Empfänger aus Nicht-EU-Staaten, welche den Sozialstaat für sich nutzen.