Monat: August 2018

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Das Risiko eines „no deal“-Brexit, also das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ohne eine vertragliche Nachfolgeregelung, liegt weiterhin in der Luft (Risko bei etwa 40%). Dänemark gab heute bekannt 110 Millionen Dollar für einen negativen Brexitausgang auf die Seite zu legen. Die FX-Experten bei einer Reuters Umfrage sehen GBP-USD Kurse bei 1,20 bei einem no-Deal. Hedge fund boss Crispin Odey wettet gegen das Pfund und sieht Kurse bei 1,21 vor März 2019. Die Deadline ist am 29. März 2019. jedoch munkelt man dass es eine Verlängerung bis Oktober 2019 geben wird.
Die britische Premierministerin Theresa May hat erklärt, dass ein Scheitern der Verhandlungen mit der Europäischen Union, “nicht das Ende der Welt” sei.
May wiederholte, dass ein No-Deal-Brexit besser sei als ein schlechter Deal.

Großbritannien exportiert Güter und Services von insgesamt etwa 151 Mrd. Pfund davon fallen 68 Mrd. auf die EU-Länder, also etwa 45%. Ein NO-Deal würde die Wirtschaft also erst einmal hart treffen.

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Die Bundesregierung gibt auf Anfrage bekannt, dass die notleidenden Kredite in Höhe von 721 Milliarden Euro deutlich höher sind als vor der Finanzkrise. In Italien und Frankreich liegen die meisten faulen Kredite. Aktuell sind die Zinsen noch niedrig. Bei einem Anstieg wird das Problem der faulen Kredite weiter zunehmen. Angeblich könnten die Banken im Euroraum aktuell einen Rückgang von bis zu 30% der Immobilienpreise verkraften um liquide zu bleiben. Ob das Risiko jedoch richtig eingeschätzt werden kann ist zweifelhaft. Die EZB ist seit langer Zeit in einer Sackgasse und die Zeit läuft ab. Die Frage ist, gibt es überhaupt einen sicheren Hafen in Europa? In welcher Anlageklasse ist das Vermögen sicher vor dem Zugriff des Staates? Es gibt eine Menge Leute in Deutschland, die ihr Geld in Ackerland und Immobilien anlegen weil sie denken den Sturm so am besten zu überstehen. Die Preise sind dadurch entsprechend hoch. Ich weiß von einem Vermögensverwalter außerhalb Europas, dessen Neukunden heute ein Konto in Deutschland anlegen müssen, das dann verwaltet wird. Nur Bestandskunden ist es noch möglich ein Konto außerhalb Deutschland zu haben. Für mich sieht das  danach aus, als wenn alles für einen möglichen Vermögenszugriff vorbereitet wird.

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Die EU reguliert jeden Bereich massiv durch. Jeder Berufszweig und fast jedes Geschäftsmodell wird heute von diesem Regulierungswahn tangiert. Die Kontrolle über die Menschen nimmt immer absurdere Ausmaße an. Martin Armstrong berichtete dass die EU nun über eine Regulierung von Youtube nachdenke. Mit Lizensgebühren in Höhe von 1.000 bis 10.000 Euro oder gar mehr pro Kanal und Jahr, je nach Zuschauerzahl. Es wird berichtet das Deutschland unter Merkel extrem besorgt über die negative Presse im Land ist und deshalb soll die freie Meinungsäußerung weiter eingeschränkt werden. Dadurch soll die Bevölkerung geschützt werden….

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Die aktuellen Kommentare zu dem Treffen in Jackson Hole machen deutlich wie seltsam die aktuelle Lage ist. Ein Analyst schreibt heute morgen: “Die Ökonomik versteht momentan weniger denn je, wie Inflation funktioniert und wie die Geldpolitik in diesem Prozess wirkt. Daher kann sie nicht voraussagen, welche Zinserhöhungsgeschwindigkeit und welches maximale Zinsniveau angemessen sind.” Mit anderen Worten, Die Zentralbanken werden den Geist den sie gerufen haben, nicht mehr los und können die eigens geschaffene Lage immer schlechter einschätzen. Es wird aber noch direkter mit: “Geldpolitische Regeln setzen nun einmal die Kenntnis darüber voraus, wie Geldpolitik überhaupt wirkt. Wenn ich keine Ahnung davon habe, wie die Fluglage meines Jets sich ändert, wenn ich die Steuerelemente bediene, kann ich auch keinen Autopiloten bauen.”

Das macht schon sehr deutlich wie enttäuscht oder verärgert einige Bankanalysten aktuell sind, denn es wird für sie immer schwerer ihren Kunden Prognosen abzuliefern die nur halbwegs eintreffen. Die Märkte machen heute hü und morgen hott. Vieles was vor Jahren noch Gesetz war ist es heute nicht mehr usw. Es gab einmal eine Zeit wo man aus einem Zentralbank-Protokoll herauslesen konnte was die nächsten 12 Monate geschehen wird seitens der Zentralbank. Dies ist lange vorbei. Heute ließt man und hört genau zu und am Schluss ist alles datenabhängig.

Wenn zu diesem Klima noch hinzukommt das ein US-Präsident die Märkte 400+ Pip per Twitter Kommentar kurzfristig beeinflussen kann, dann sind das schon außergewöhnliche Zeiten.

Mit anderen Worten es gibt heute weniger als jemals zuvor den einfachen Weg um Geld zu machen. Es ist harte Arbeit die Zusammenhänge richtig zu deuten, kombiniert mit Erfahrung und dem richtigen Gefühl für die jeweilige Situation.

Die Trading Idee ist das wertvollste das es gibt, weil es das Ergebnis eines Analyseprozesses ist. Ist die Idee gut und ausreichend durchdacht, wird man damit Geld verdienen. Das Timing ist dabei der schwierigste Akt und kann niemals perfekt sein. Nicht in der realen Welt. 

 

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) veröffentlichte einen Report der besagt dass Protektionismus keinen Gewinn, sondern nur Schmerz bringen wird. Das Rückgängig machen der Globalisierung könnte die Preise sowie die Arbeitslosenrate steigen lassen. Höhere Zölle würden die Inflation in den USA ansteigen lassen, da Produkte teurer werden. Dies führt dazu dass die Fed die Zinsen erhöht und der US-Dollar aufwertet. Infolgedessen bekommen immer mehr Länder außerhalb der USA Probleme, insbesondere die Schwellenländer. Diese Wirtschaftsschwäche trifft letztendlich die US-Wirtschaft nachgeschaltet ebenfalls wie ein Boomerang.
Solange der US-Aktienmarkt weiterhin die wachsende Gefahr dieses Schmerzes ignoriert und neue Höchststände erreicht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Trump-Administration den Kurs ändert jedoch gleich Null, so die BIS. Mit anderen Worten, um Trump zu Fall zu bringen müsste der Aktienmarkt zu Fall gebracht werden.

Darüber hinaus müssen wir die seit längerer Zeit beobachteten Auswirkungen der verschärften monetären Bedingungen in den USA berücksichtigen (geringere Dollar Liquidität), da die Nichtbanken außerhalb der Vereinigten Staaten einen hohen Dollar-Kredit aufgenommen haben, der inzwischen 11,5 Billionen US-Dollar erreicht hat. Mit anderen Worten, steigende Zinsen und eine flache Zinskurve in den USA verschärfen die Situation enorm, weil die Liquidität geringer wird. Das führt früher oder später zwangsläufig zu einer höheren Ausfallrate bei Krediten. Man muss bedenken dass die Schulden noch nie so hoch waren wie aktuell.