Monat: Dezember 2018

Europa wird zu einem totalitären Kontrolstaat wo ahnungslose Beamte die Kontrolle in vielen Bereichen übernehmen sollen. Dies ist zu erkennen an der enormen Regulierungswut, immer neuen Kontrolleinrichtungen und einer extremem Einschränkung der freien Meinung und des freien Handelns.

Seit 2018 müssen Banken IFRS 9 umsetzen, ein neues Regelwerk welches die Risiken bei der Kreditvergabe reduzieren soll, die Kreditvergabe aber extrem ausbremst. Ab 2022 kommt dann Basel IV auf den Weg. Alle Banken müssen dann einem Standardmodell bei der Riskobewertung folgen. Eigene individuelle Modelle sind dann nicht mehr zulässig. Vor allem die Ratings, vergeben durch die Ratingagenturen spielen dann eine größere Rolle. Eine Bank kann dann nicht mehr selbstständig und frei entscheiden wieviel Geld sie welchem Kunden leiht. Wie gut diese Ratingagenturen funktionieren haben wir ja 2007 gesehen. Diese Gleichschaltung könnte die Vorbereitung für eine komplette Verstaatlichung des Bankwesens werden.

Während das Kreditgeschäft an private Geschäftskunden strenger als je zuvor wird, gelten Kredite an Staaten als risikolos, egal wir hoch diese verschuldet sind. Ebenfalls ist die Spekulation auf eigene Rechnung in vollen Zügen erlaubt. Europäische Banken können also angeblich risikolose Kredite problemlos an Pleitestaaten vergeben, der heimische Unternehmer jedoch bekommt immer schwieriger an einen Kredit. Über all dem stehen die EU-Aufseher welche alles überwachen sollen. Spanische und italienische Banken haben sich schon heute massiv verspekuliert, indem sie Kredite an ganz Südamerika und den Rest der Welt vergeben haben.

Was die EU Planer in Europa machen ist ein kompletter Alptraum der nicht gut enden wird. Europäische Steuerzahler haften faktisch durch die Banken für Kreditnehmer auf der ganzen Welt, während die kleinen Unternehmen in Europa in die Röhre schauen. Auf der einen Seite wurde der Markt mit Geld geflutet, die Kreditvergaberichtlinien aber ständig verschärft. All das macht absolut keinen Sinn, weshalb wir davon ausgehen müssen, dass ein bestimmter Plan verfolgt wird, zudem nicht gehört, primär das Wohl der EU-Bürger zu berücksichtigen. Der gesunde Mittelstand wird mit all diesen Regularien zerstört, während er gleichzeitig für schlecht wirtschaftende Strukturen ganzer Staaten in Haftung genommen wird.

Europa hätte das wirtschaftliche Potential zu wachsen und den Wohlstand der Bevölkerung auf friedliche Art und Weise weiter zu mehren. Stattdessen wird es von charakterschwachen Politikern fehlgeleitet, deren Horizont oft nur von der Tapete bis zur Wand reicht. Es ist offensichtich dass die Bevölkerung sich benutzt und missbraucht fühlt, für welche Ziele auch immer. Die Menschen spüren das etwas nicht in Ordnung ist und ahnen dass man nicht aufrichtig zu ihnen ist, ihnen etwas aufbürgt was sie garnicht wollen. In Frankreich hat sich dieser Druck nun entladen. 



Quantitative Trading Modelle werden von Profis aus den Bereichen Mathematik, Wissenschaft, Technik und Computerprogrammierung erstellt. Diese Algorithmen haben in den letzten Jahren einen immer größeren Einfluss auf die Preisgestaltung genommen.

Dies ist der Grund warum der heutige Markt sich bezüglich Volatilität und Liquidität völlig anders verhält als noch vor 10 oder 15 Jahren. Nicht wenige vertreten die Ansicht das kurzfristiges Trading heute in der der Hand der Algos ist und klassische Daytrader dabei keinen Boden mehr gut machen können.

Die Programmierung der Algos wird zum Wettstreit und muss in der Praxis oft angepasst werden, denn leider selten funktioniert ein Algo über längere Zeiträume mit der gleichen Einstellung. Es gibt sogar Algos welche analysieren was andere Algos tun.

Ich denke es ist völlig klar dass kein sterblicher in diesem Umfeld mit Daytrading sein Lebensunterhalt leicht verdienen kann. Die komplette Retailer Branche welche heute Daytrading lehrt und propagiert ist verlogen. Das Geld verdienen sie mit den Kunden, nicht mit dem Trading. Daytrading war noch nie einfach aber heute ist es durch die Algos noch viel schwieriger und unberechenbarer geworden. Niemand spricht darüber weil keiner die Kundschaft verlieren möchte die noch daran glaubt mit Daytrading reich zu werden.

Es gibt eine zeitliche Verzögerung bis die Masse der Trader die Realität erkennt und bis dahin werden sie von den Gurus gemolken. Ein Geschäft mit der Unwissenheit gutgläubiger Menschen welche sich an Strohhalme klammern.

Einer der besten Priceaction Trader die ich kenne, bestimmt einer der besten 5 Trader auf der Welt, hat sich vom kurzfristigen Trading weitestgehend distanziert. Das hatte zwar auch private Gründe. Jedoch muss man einfach sagen dass der Aufwand und der Stress enorm hoch sind für das was am Schluss rauskommt. Keiner tut sich das auf Dauer an, nicht einmal die Besten. Mittel bis langfristige Investments bringen mehr Geld mit einem Bruchteil an zeitlichem Aufwand, ganz zu schweigen vom täglichen Stress. Dieser Bereich ist jedoch in der Hand von echten Profis welche ein Wissen verfügen dass weit über Technische Analyse hinausgeht. Wer hier mit Halbwissen und ohne Leidenschaft antritt wird kein Geld verdienen.