Monat: März 2019

Journalisten, die wegen ihrer Arbeit in anderen Länder inhaftiert werden, und dann die Unterstützung versagt wird, weil diese Minderheitenpositionen vertreten, welche der Regierung nicht passen, ist ein Skandal und zeigt wie verrottet unser Rechtsstaat ist. Politiker die kein Rückgrat haben und nur als Marionetten ohne Seele fungieren.

Die Zeitung „Junge Freiheit“ hatte wochenlang für die Freilassung gekämpft und ihre Leser um Mithilfe gebeten. Daraufhin erreichten das Auswärtige Amt in Berlin vermutlich hunderte oder gar tausende Zuschriften, meist direkt adressiert an den Außenminister Maas.

Die Eltern von Six erhielten am 12 März einen Brief vom Außenminister Heiko Maas, darin steht: „Das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Caracas werden sich auch weiterhin intensiv auf allen Ebenen für die Rechte Ihres Sohnes Billy Six einsetzen“.

Zwei Tage später, am 14. März traf der russische Außenminister seinen venezolanischen Amtskollegen Jorge Arreaza in Wien – einen Tag später wurde Billy Six in Caracas freigelassen. Die AFD hatte Kontakte zu Russland hergestellt, nachdem die deutsche Regierung zu wenig unternahm und darum gebeten sich für die Freilassung einzusetzen, was dann auch sehr schnell ging. Etwas zu was die deutsche Bundesregierung warum auch immer nicht im Stande war.

Six selbst erzählt dass Michelle Bachelet, die Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen sich intensiv um seine Freilassung bemüht hat und es daraufhin voran ging!