EZB notleidende Kredite

News-oeffentlich: 29 August, 2018 um 6:40 Uhr

Die Bundesregierung gibt auf Anfrage bekannt, dass die notleidenden Kredite in Höhe von 721 Milliarden Euro deutlich höher sind als vor der Finanzkrise. In Italien und Frankreich liegen die meisten faulen Kredite. Aktuell sind die Zinsen noch niedrig. Bei einem Anstieg wird das Problem der faulen Kredite weiter zunehmen. Angeblich könnten die Banken im Euroraum aktuell einen Rückgang von bis zu 30% der Immobilienpreise verkraften um liquide zu bleiben. Ob das Risiko jedoch richtig eingeschätzt werden kann ist zweifelhaft. Die EZB ist seit langer Zeit in einer Sackgasse und die Zeit läuft ab. Die Frage ist, gibt es überhaupt einen sicheren Hafen in Europa? In welcher Anlageklasse ist das Vermögen sicher vor dem Zugriff des Staates? Es gibt eine Menge Leute in Deutschland, die ihr Geld in Ackerland und Immobilien anlegen weil sie denken den Sturm so am besten zu überstehen. Die Preise sind dadurch entsprechend hoch. Ich weiß von einem Vermögensverwalter außerhalb Europas, dessen Neukunden heute ein Konto in Deutschland anlegen müssen, das dann verwaltet wird. Nur Bestandskunden ist es noch möglich ein Konto außerhalb Deutschland zu haben. Für mich sieht das  danach aus, als wenn alles für einen möglichen Vermögenszugriff vorbereitet wird.