EZB Pressekonferenz

News-oeffentlich: 25 Januar, 2018 um 16:36 Uhr

Die EZB Pressekonferenz. Draghi weicht der Antwort auf den Wechselkurs aus, bzw. lieferte zu wenig oder weniger als erwartet wurde. Und so meint der Markt, dass der gestrige Kommentar von US Seite, dass ein schwacher Dollar gut sei, mehr Interventionskaft habe als das was heute Draghi ablieferte. So steigt de Euro weiter und alle wurden vertrösten auf März, dort nämlich will die EZB dann Bericht geben ob der stärkere Euro sich auf die Infaltionserwartungen ausgewirkt hat. Der Gedanke das Draghi den Euro schwach reden würde, löste sich also ziemlich schnell in Luft auf. Eine EZB, die das Niveau in EUR-USD (absichtlich oder unabsichtlich) nicht sehen will, ebnet den Weg für weiteres strukturelles Aufwärtspotenzial in EUR-USD. Wenn 1,26 nicht hält liegt der nächste Keylevel bei 1,28. Unterdessen sagte SNB-Präsident Jordan, dass die SNB für Interventionen bereit stehe. Wo die Schmerzgrenze sein wird, ist abzuwarten. 0,94 war es zumindest nicht und so wird es sich wahrscheinlich auf zwischen 0,93 und 0,90 belaufen. Das alte bekannte Spiel also, der Markt testet aus wo die Grenze sein wird. Der starke Euro dürfte die Inflation um mindestens 0,2% drücken. Erste Zinsanhebungen sind deshalb vor Ende 2019 unwahrschenlich. Viel mehr wird wohl Ende September das Anleihenkaufprogramm doch nicht beendet werden, sondern mit geringer Dosis etwas verlängert werden. Soweit will jedoch der Markt aktuell nicht denken, sonst würde der Euro fallen. Die Fed so sind die Prognosen erhöht ihren Zins 2018 etwa 1-4 Mal. Das sollte den Euro früher oder später letztendlich ordentlich unter Druck bringen. carryinvest YouTube