Kredite zeigen hohe Verschuldung an

News öffentlich: 26 Juli, 2018 um 8:54 Uhr

Ohne Zweifel, schmerzt es US-Haushalte, wenn die Zinsen weiter ansteigen. Noch nie zuvor haben sich US-Bürger so hohe Kredite für Autos, Handys usw.. aufgehalst. Hauskredite sind hierbei außen vor. Im Vergleich zu 2008 sind die Kredite noch einmal deutlich höher. Zu sehen ist, dass die Kreditaufnahme nicht linear verläuft sondern vielmehr Zyklen unterliegt. Im Jahr 2018 sind wir bei einem zyklischen Top. Ein Crash dieser Kredite ist in der Pipeline. Oft ist es ein banaler Auslöser der den Stein ins Rollen bringt. Seit 1998 waren wir nicht mehr unterhalb des Trends. Diese Gefahr hat auch Trump erkannt, weshalb er nun eifrig gegen die zu hohen Zinsen poltert. Er weiß was passiert, wenn die Fed die Zinsen noch ein paar Mal anhebt. Die Situation der Privatverschuldung sieht in vielen Ländern ähnlich aus. Eine Bereinigung dieses Zustandes kann man nur nach hinten verschieben, indem man noch mehr Geld druckt und die Zinsen niedrig lässt. Die Zentralbanken jedoch starten aktuell einen vorsichtigen Versuch die Luft langsam entweichen zu lassen ohne dass es dabei zum Desaster kommt. Ich glaube nicht dass dies gelingen wird. Man muss sich jedoch auch klar machen, dass wenn sie jetzt frühzeitig umkehren und wieder Richtung QE gehen, sie die Kontrolle vollends verlieren. Ein Vertrauensverlust mit dem die Türkei aktuell zu kämpfen hat, denn die Zentralbank entschied sich gegen eine Zinsanhebung, obwohl die Inflation aus dem Ruder läuft. Es gibt keine Bereinigung und Zurückeroberung des Vertrauens ohne Reformen die in der Realität unangenehm sind. Es ist klar dass ein Staat, der sein Vertrauen verspielt hat, als sicherer Hafen ausscheidet, was in der Praxis zu einer völligen Neubewertung der versch. Anlageklassen führt.