Sozialer Sprengstoff in Deutschland

News öffentlich: 4 März, 2018 um 20:37 Uhr

Einer der Haupttreiber für soziale Unruhen sind “Enttäuschte Erwartungen”.  Wenn Menschen ihr Leben lang gearbeitet haben und ihre Rente sich in Luft auflöst weil Pensionskassen Pleite gehen dann stehen diese Menschen finanziell oft mit dem Rücken an der Wand. Aus Enttäuschung und Verzweiflung entsteht Wut und wer nichts mehr zu verlieren hat, sich ungerecht behandelt fühlt, der neigt leichter dazu, Unruhe zu stiften. Darüber gibt es ganze Studien, die zeigen, wenn Menschen in einem System nicht integriert sind und sich außen vor fühlen, dann neigen sie dazu das System anzugreifen und zu zerstören. Gibt man ihnen eine Aufgabe innerhalb des Systems, die sie ausfüllt , wo sie Anerkennung und Wertschätzung erfahren, dann hingegen verteidigen sie das System.

In Deutschland gibt es zwei Pulverfässer. Zum einen nimmt die Altersarmut zu. Die gesetzliche Rente reicht nicht mehr zum leben. Im Gesundheitssystem finden enorme Kürzungen statt, weil die Kosten explodieren. Die Mietpreise sind stark gestiegen usw… Eine ausreichende private Vorsorge haben jedoch nur wenige. Wenn man sich bei den heute jungen Menschen umhört, sparen etwa nur 20-30% für das Alter. Viele sind froh wenn das Geld reicht um die monatlichen Ausgaben zu tätigen.

Zum zweiten sehen wir dass die Bundesregierung mit ihrer Flüchtlingspolitik erheblichen Schaden anrichtet. Zuerst wurden die Tore weit aufgemacht und jeder konnte nach Deutschland kommen. Es wurde ein Bild vermittelt, dass in Deutschland jeder eine Chance bekommen kann. Nachdem man Millionen ins Land gelassen hat, fängt man nun an, strenger zu werden. Wie ich hörte kürzt man das Geld für öffentliche Verkehrsmittel, wenn die Herrschaften nicht regelmäßig im Deutschunterricht erscheinen usw… Ob solche Erziehungsmaßnahmen bei erwachsenen Menschen funktionieren ist fraglich. Vielmehr dürfte bei vielen die Enttäuschung zunehmen weil das Deutschland der Träume nicht mit dem Deutschland der Realität übereinstimmt. Die meisten sind und bleiben wohl abhängig von den regelmäßigen Zahlungen des Staates. Diese Zahlungen werden eher gekürzt anstatt erhöht, Aussichten auf einen beruflichen Werdegang sind gering. Das hat zur Folge dass die Ausgrenzung verstärkt zunimmt und zu oben beschriebenem Phänomen führt.

All das ist äußerst relevant weil wir uns aktuell in einem wirtschaftlichen Hoch befinden. Wenn eines jedoch sicher ist, dann dass nach aufwärts, ein abwärts folgt. Wenn das geschieht macht das all denjenigen nicht viel aus, die in den letzten fetten Jahren sich ein Polster anlegen konnten. Das trifft aber bei immer weniger Menschen zu und erst recht nicht bei allen Flüchtlingen. Gleiches gilt für den Staat. Letztendlich bedeutet das, dass in der nächsten wirtschaftlichen Krise das Sozialsystem in Deutschland hart auf die Probe gestellt wird. Entweder die Verschuldung steigt massiv an oder die Ausgaben müssen extren reduziert werden. Wir stehen dann vor der Wahl zwischen “Sozialen Unruhen” und “wirtschaftlicher Selbstzerstörung”. Am Ende bekommen wir im schlimmsten Fall Beides.

Das deutsche Sozialsystem wird früher oder später gesprengt. Die Flüchtlingspolitik, die zunehmende Altersarmut im Land bedingt durch geringe Rente, steigende Kosten und der zusätzliche Druck vom demografischen Wandel und die Kosten, welche die Rettung Europas abfordern sind zu viel für Deutschland. Der Druck, die fehlenden Mittel über die Notenpresse zu liefern wird extren groß werden. All das macht aus einem ursprünglich soliden Land ein wirtschaftlich verottetes Land. Hohe Steuern, hohe Verschuldung und hohe Armutsrate.