Schlagwort: Europa

Mit erstaunen stellen wir seit Monaten fest wie stark der Euro geworden ist. Ebenfalls erstaunlich ist, dass sämtliche Investmentbanken weiterhin positive Ausblicke geben und Kursziele von 1,30 oder gar 1,40 nennen. Mein Gefühl sagt mir seit längerem dass hier irgendwas nicht stimmen kann, denn unsere eigenen Modelle zeigen seit längerem, dass der Euro zu teuer ist und der Ausblick negativ ist. Ebenfalls ungewöhnlich ist , dass viele Keylevels auf dem Weg nach oben überrant aber nicht mehr getestet wurden. Gerade bei EUR-USD ist dieses Phänomen über einen so langen Zeitraum ungewöhnlich.

Nun berichtet Armstrong dass es Gerüchte gibt dass
die EZB jeden, der Short-Positionen in Bezug auf den Euro einnehme, „missbillige“.Weiterhin schreibt er:
Das Brüsseler Imperium bröckelt vor unseren Augen und mit jedem weiteren Schritt versucht die EU-Kommission freie Märkte zu beseitigen.

Die Brüsseler Bürokraten hassen offensichtlich demokratische Stimmen, wenn sie gegen ihre Ziele gehen, wollen sie die Demokratie einfach beseitigen. 

Die EZB wird den Markt jedoch nicht ewig manipulieren können, egal auf welche Art und Weise. Je mehr die EU bröckelt desto wirtschaftlich aberwitziger werden die Maßnahmen um das Pojekt zu retten. Wie Draghi bereits sagte „Koste es was es wolle“. Das führt dazu dass der Markt mehr und mehr verzerrt wird und sich von der freien Wirtschaft längst zur Planwirtschaft entwickelt hat. Mit anderen Worten die EU will die volle Kontrolle über alles und jeden.

 

Die Niedrig Zinsphase neigt sich dem Ende zu. Die global abnehmende Liquidität führt dazu dass die Zinsen steigen. Möglicherweise sehen wir, dass die Zentralbanken aktuell viel zu spät sind, und die Zinsen die nächsten Jahre deutlich schneller ansteigen als aktuell erwartet wird. Die Zinsentwicklung in Deutschland und Europa insgesamt zeigt nach oben und mit den höheren Zinsen wird auch deutlich werden dass die Europa Schuldenkrise die letzten Jahre nur mit viel Geld überdeckt wurde, jedoch nicht gelöst wurde. Die Banken in Europa sind wahrscheinlich viel instabiler als man annimmt und der aktuelle Optimismus in Europa könnte schnell umschwenken, wenn erst deutlich wird, wie fragil die Lage ohne Unterstützung der EZB wirklich ist.

Ich habe oft darüber nachgedacht, warum sich die Politik so viel erlauben kann und Menschen quasi alles hinnehmen. Die große Masse kann man anscheinend recht einfach manipulieren und versklaven. In einem Blog habe ich durch Zufall die Antwort gefunden. Es gibt Menschen die das toll finden wenn jemand Drittes Ihnen Entscheidungen abnimmt. In unserem Fall der Staat. Unfähig und unwillig sich eine eigene Meinung zu bilden brauchen sie jemanden der Ihnen die Entscheidung einfach vorgibt. Das empfinden sie als große Erleichterung. Das sie dabei ihre Freiheit aufgeben ist ihnen egal.

Einige sagen, das habe etwas mit dem Bildungsniveau zu tun. Menschen in höheren Bildungsschichten sind es gewohnt Dinge zu lernen zu hinterfragen und sich zu informieren. Ich denke aber das es immer auf die individuelle Person ankommt und weniger welche Schulbildung absolviert wurde. Es gibt viele Menschen mit hohem Schulabschluss die studiert haben und dem Mainstream brav hinterher laufen und eben so alles tun was man so zu tun hat ohne wirklich darüber nachzudenken. Abends brav die Tagesschau sehen, vielleicht noch ein paar Talkshows und dann glauben sie einfach alles was man dort veröffentlicht.

Die meisten Politiker denken wohl dass die Bürger blöd sind und Politiker es einfach besser wissen. Was die Politik im Sinne der Pharmaindustrie bereits bei den Impfungen durchgesetzt hat soll auch auf anderen Gebieten folgen. Brüssel wäre es am liebsten über alles bestimmen zu können. Eine totale Diktatur und Knechtschaft über die Menschen. Wer da hineingeboren wird, kennt es nicht anders. Deshalb ist es so gefährlich wenn wir unsere Freiheit scheibchenweise verlieren. Werden unsere Nachkommen in Europa noch wissen was Freiheit wirklich bedeutet? Oder werden sie bestraft werden, wenn sie eigenständig frei entscheiden wollen was das Richtige für sie ist. Wir haben es noch in der Hand wie mächtig Brüssel wird. Die Krake mit den Überwachungsorganen wird jedoch jährlich größer. Die große Koalition in Deutschland macht ebenfalls deutlich, die Masse ist noch im Tiefschlaf. Anders ist nicht zu erklären, dass eine Kanzlerin so lange in einer Position bleibt.

Nachfolgend der original Ausschnitt eines Bloggers  :

Das spanische Gesundheitswesen macht seine Sache gut. Ich kenne keine Impfgegner in meinem Freundeskreis. Ich kenne auch niemanden, der Angst davor hat, seinem Kind die Impfungen zu geben. Wir haben bei diesem Thema kein Mitspracherecht, und ehrlich gesagt, brauch ich das auch nicht. Manchmal ist es gut, wenn einem Entscheidungen abgenommen werden und man sich so das unnötige Hin- und Her-Überlegen erspart. 

Kein Mitspracherecht in Spanien? Ist dort die Gehirnwäsche schon so weit vorangeschritten, dass Eltern mit ihren Kindern machen lassen, was der Staat befiehlt? In Italien dürfte es ähnlich aussehen wenn ich richtig informiert bin. In Portugal weiß ich dass es viele kleine Gruppen gibt die sehr gut informiert sind und frei leben und entscheiden wollen. In Deutschland gibt es auch einige übereifrige Politiker welche gerne eine totale Impfpflicht und andere freiheitsraubende Machenschaften durchsetzen würden. Nach dem Motto „Mehr Macht dem Staat, das Volk ist eh zu blöd!“ Am besten noch den Mini Chip unter die Haut, damit alles noch besser kontrolliert werden kann…. Natürlich alles zum Schutz der Bürger.

Das Mantra „Mehr EU“ schreitet mit der neuen Bundesregierung nun noch schneller voran. Die Politik lässt verlauten:

„Deutschland weiß, dass es infolge des Brexit mehr Geld in den EU-Haushalt einzahlen muss“.

„die Stärkung der Gemeinschaft „für das zentrale nationale Anliegen unseres Landes“.

„einen gemeinsamen Haushalt für die Euro-Staaten und einen europäischen Finanzminister“

Den Vorwurf, Europa sei auf dem Weg zu einer Transferunion, in der am Ende Deutschland für alles zahle, wies Scholz zurück.

Im letzten Punkt war Finanzminister Scholz ehrlich, denn Deutschland ist nicht auf dem Weg, wir sind bereits seit Jahren mitten drin. Die Ignoranz der Politik ist riesen groß. Prof Sinn hat mit den Target 2 Salden ja bereits vor Jahren deutlich gemacht, dass Deutschland sehr wohl die südlichen Länder finanziert und Europa deshalb eine Transferunion ist. Zusätzlich kommt hinzu dass die eigenen Zentralbanken der Südländer an der EZB vorbei, seit Jahren Geld drucken auf Kosten der Gemeinschaft.

Wenn dann ein Politiker öffentlicht sagt, Europa wäre nicht auf dem Weg in eine Transferunion, ist das schon eine grobe Beleidung an die Intelligenz der Bürger. Diese Berufspolitiker blabbern wirklich alles daher um ihre eigene Karriere voran zu schieben, sei es noch so absurd.

Die zunehmend schwindende Liquidität wird Europa schon bald in eine neue Krise stürzen. Was noch nicht fest steht ist, ob Europa das Epi Zentrum sein wird oder lediglich Mitopfer der globalen Situation. Ein mehr Europa was Frankreich in Zusammenarbeit mit Deutschland nun anstreben bedeutet vor allem, ein Kampf um Machterhalt in der kommenden Krise. Alles für Europa bedeutet also nicht für die Bürger in Europa es bedeutet vielmehr alles für die Machtelite in Europa. Noch mehr MACHT UND NOCH MEHR kONTROLLE.

Wichtig ist das Gesamtbild zu verstehen um auf der richtigen Seite positioniert zu sein, wenn der große Rutsch beginnt. Unsere Kernpostion ist seit Monaten bekannt.

Europa entwickelt sich in Richtung, zu einem totalen Kontrollstaat, wie es George Orwell in seinem Buch 1984 in voller Wucht beschreibt. „Freiheit bedeutet, die Freiheit zu sagen dass zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles andere von selbst“! Die meisten heutigen Besetzungen von Top Positionen haben diese Freiheit wohl eher nicht, was bedeutet, es gibt keine echte Freiheit mehr, dafür aber politische Korrektheit.

Die Versorgung der Welt mit Liquidität nimmt ab. Zuerst startete die USA im Jahr 2008 mit den QE Programmen. Es folgten Großbritannien, Japan, und die Eurozone. Die Welt wurde mit billigem Geld geflutet und die Menschen verschuldeten sich zunehmend. Insbesondere das Verhältnis der Verschuldung zum Einkommen verschlechterte sich in vielen Ländern dramatisch. Dies wirkt vor allem als Bremse für zukünftiges Wirtschaftswachstum. Nun haben wir aber das Liquiditäts-Peak längst erreicht und bereits überschritten. Die Fed reduziert ihre Bilanzsumme und zieht die Zinsen an. Auch die EZB steigt langsam aus dem QE Programm aus und strebt an die Zinsen wieder in den positiven Bereich zu bringen. Lediglich Japan pumpt weiterhin Liquidität in den Markt und scheint dies auch weiterhin tun zu wollen, was sich früher oder später brutal rechen wird, wenn das Land es übertreibt.

Die höheren Zinsniveaus und die schwindende Liquidität werden nicht spurlos an den Märkten vorbei gehen. China musste letzte Woche einem großen Versicherer im Land unter die Arme greifen. Das erinnert an die Vorboten der 2008er Krise in den USA. Kapital wird wieder teurer, und die kommende Phase wird Schuldner die sich bei aktuell guter Lage nur noch gerade so über Wasser halten können in die Knie zwingen. Italiens Banken zum Beispiel sind noch lange nicht aus dem Gröbsten draußen und sind noch immer vollbeladen mit faulen Immobilienkrediten.Ohne die Hilfe der EZB wäre schon längst Schluss.

2007/2008 haben die Privatleute im Zuge der Bail Outs die Rettung der Banken mit Steuergelder bezahlt. Nun sind die Schulden höher als 2008 und überall auf der Welt werden nun Bail Ins geplant, was bedeutet, dass im Fall einer Bankenpleite, in Zukunft die Bank ohne Umweg, direkt auf das Kapital der Einleger zugreifen können wird. Bankenabwicklungen werden unausweichlich kommen.

Die Zentralbanker wissen, was sie angerichtet haben und sie wissen, dass sie aus der jetzigen Situation raus müssen um ihre Macht nicht völlig zu verlieren. Dafür werden Kosten in Kauf genommen. Keine Zentralbank wird jemals zugeben dass die Geldschwämme die Gesamt-Situation verschlimmert hat.

Aus diesem Grund werden immer mehr und neue Regeln und Vorschriften geschaffen um den Eindruck zu erwecken, man tue alles um Europa stabiler und sicherer zu machen. Bargeld soll zum Beispiel deutlich stärker kontrolliert werden. Die Grenze von 10.000 Euro soll herabgesetzt werden und eine Art Finanzgeheimdienst soll in Europa bis 2019 geschaffen werden der alles und jeden kontrollieren kann. Wir entfernen uns immer mehr von einem freien Markt und der Kontrollstaat wird immer weiter ausgebaut. Was bedrohlich für die eigene Macht wiird, muss kontrolliert werden. Dabei erinnert die EU immer mehr an einen Diktator der seine Macht, koste es was es wolle, behalten will und verteidigt, auf Kosten der Bevölkerung.

Seit dem 5. Februar prüft die ESMA sämtliche Rückmeldungen von Brokern und privaten Marktteilnehmern bezüglich der angedachten Änderungen. Mehr als 11.000 sollen es sein. Es wird sich also bald zeigen ob der Einbezug der Teilnehmer eine reine Farce war und die Regulierungesbehörde letztendlich die neuen Gesetze durchdrückt oder ob es eine mildere Variante als ursprünglich gedacht geben wird, welche die Wünsche der tatsächlich betroffenen Trader und Broker berücksichtigt.

Eine Umfrage des Brokers IG ergab dass 96% aller Trader gegen diese neuen Regulierungen sind. 80% gaben an, dass sie bei voller Umsetzung der Regulierungen auf Broker in Offshoregebieten außerhalb der EU ausweichen würden. Dies überrascht nicht, denn historisch führt jeder Markteingriff mit dem Ziel mehr Sicherheit und Stabilität zu schaffen tatsächlich zum Gegenteil, weil Marktteilnehmer ausweichen und die Bedingungen insgesamt dadurch eher schlechter werden. Im Grunde kann man sagen wenn Brüssel weiter macht wie bisher vertreibt es die Bürger aus Europa. Der CFD Handel für private Händler in Europa droht massiv beschnitten zu werden.

Was brauchen und wollen wir in Europa wirklich?

Es war nie der Wunsch der Europäer von einem Brüssel überwacht, kontrolliert und kommandiert zu werden. Immer mehr Vorschriften und Regulierungen die auferlegt werden unter oftmals falscher Flagge. Tatsächlich stecken vielmehr mächtige Interessensgruppen dahinter welche entscheiden wollen was erlaubt ist und wie es gemacht werden muss. Also eine direkte Beschneidung der Freiheit. Nach Außen wird berichtet das all das ja im Sinne der Bevölkerung ist und dadurch alles besser werden soll. Das ist jedoch meist alles Quatsch aus einem einfachen Grund: Ich glaube ein erwachsener Mensch möchte frei sein und selbstbestimmt handeln können. Jeder kann selbst gut genug seine Risiken einschätzen und danach handeln. Niemand braucht mehr einen Aufpasser zu dem Brüssel sich in vielerlei Hinsicht aufspielt. Überbezahlte Beamte in Behören die niemand braucht und niemand gewählt hat fangen plötzlich an unser aller Leben zu diktieren. Das mächtige Brüssel will uns immer mehr Entscheidungen abnehmen, und uns genau sagen wo es lang geht, indem es unsere Freiheit mehr und mehr beschneidet. Und all das mit unserem Geld, dass immer weniger in die Wirtschaft fließt sondern mehr und mehr in die Brüsseler Kommandozentrale.

Großbritannien muss klein beigeben

Auffällig ist das Großbritannien, zwar weiter Richtung Brexit geht, jedoch plötzlich die dortigen Behörden verkünden dass sie sich in Sachen Regulierung, Brüssel anschließen. Ich hätte eigentlich genau das Gegenteil erwartet und dass der UK Markt in Zukunft interessanter für Europäer wird. Der Druck von Brüssel ist jedoch zu groß und Großbritannien muss Eingeständnisse machen um beim Brexit gut weg zu kommen. Brüssel kann und will nicht erdulden dass Europäer auf London ausweichen weil dort die Bedingungen besser sind.

Traurig aber war. Wäre Großbritannien selbstbewusster, könnte die ESMA in Europa erlassen was sie möchte, die Kunden würden einfach der EU den Rücken kehren und ein Konto in London eröffnen. Dem ist aber nicht so, die Macht Brüssels scheint groß zu sein.

Wer etwas mehr Geld hat ist fein raus

Wie immer gibt es jedoch für etwas reichere Leute ein Schlupfloch, das man einbaut und die Gesetze gelten dann nicht mehr. Jeder der mehr als 500.000 Euro auf seinem Konto hat kommt leicht aus diesen Vorschriften raus. Dazu kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Es erinnert jedoch stark an das alte Rom, der versch. Klassen. Insbesondere die Armen die nicht ausweichen, nicht fliehen können kann man knechten. Wer Geld hat, hat Optionen und Ausweichmöglichkeiten. Wem es zu bunt wird, der geht einfach, dazu braucht man jedoch Geld. Deshalb trifft es die Mittelklasse und die Unterschicht immer am härtesten. Mit denen kann man quasi machen was man will, sie laufen ja nicht davon, sind abhängig  und müssen die Knechtschaft meist erdulden.

Der nächste Artikel zu diesem Thema erfolgt wenn die Entscheidung der europäischen Regulierungsbehörde ESMA fest steht und klar ist, wie es weiter gehen wird für private Händler im CFD Bereich.

Update: Weitere neue News: ESMA – Neue Regeln für CFDs

Wenn alles gut aussieht werden die Leute optimistisch und trauen sich in den Finanzmärkten zu investieren. Der nicht geschulte Investor braucht immer eine gewisse Bestätigung und am liebsten ist es ihm wenn alle um ihn herum über den Markt reden. Das gibt ihm ein gutes vertrautes Gefühl und gibt den Impuls zu investieren. Das ist der Grund warum Leute an Hochs kaufen und an Tief verkaufen.

Das ist der Grund warum Leute bei 20.000 USD Bitcoins gekauft haben und nun in einem Verlust von über 60% sitzen und nun hoffen und beten dass der Markt noch einmal drehen möge.

Das ist auch der Unterschied zwischen einem guten Service und den tausenden von reinen Marktkommentaren die von meist Theoretikern verfasst werden, welche zwar gut berichten können, aber meist keine guten Investoren sind. Die heute reichsten und berühmtesten Investoren haben immer mehr Einblick und Voraussicht gehabt als die Masse des Marktes, damit haben sie ihr Geld verdient.

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Bei den Banken entstehen gerade Milliarden Kosten um den neuen Regulierungsorgien gerecht zu werden. Diese Bürohengste in Brüssel tun alles Erdenkliche um ihre Jobs zu sichern. Sie nehmen das Steuergeld und bauen immer weitere neue Behörden und Kontrollinstanzen auf die Verwalten und Kontrollieren. Der Kontrollzwang wird zunehmend größer und dies wird alle die mit Geld zu tun haben treffen.
So heißt es auf der Seite von „European Securities and Markets Authority“: Unsere Mission ist es, den Anlegerschutz zu stärken und einen stabilen und geordneten Finanzmarkt zu fördern.

April April, es Grüße die Scheinheiligkeit. Die neue Dokumentationspflicht wurde extrem ausgeweitet. MiFID ll heißt die neuste Errungenschaft. Brüssel merkt, dass es eng wird und tut alles um seine Berechtigung zu sichern. Und sei es mit noch so nichtsnutzigen Regeln und neuen Gesetzen. Die meisten Banker sagen es erzeugt nur Kosten und bringt nichts, keiner jedoch wird dies öffentlich aussprechen können ohne seinen Job zu gefährden.

Die Deutsche Fonds Gesellschaft so heißt es musste über 560 Tonnen Post an Kunden verschicken. Da kommt Spaß und Freude auf. Die EU ist im totalen Überregulierungswahn. Das makabre daran ist, dass die EZB seit Jahren gegen alle Regulierungen verstößt und tun und lassen kann was sie möchte, dies auf Kosten der Steuerzahler.

Schlimmer noch, die ganzen Bankenstresstests die uns Milliarden Kosten und Brüsseler Bürokraten in Arbeit halten, sind nach Insidermeinungen so viel wert wie eine Rolle Klopapier, nämlich Garnichts. So hohe Kosten um einen Schein aufrecht zu erhalten. Die europäischen Banken sind bei weitem nicht so sicher wie die EU uns glauben machen will. Die kommende Krise wird es zeigen und offenlegen. Darauf bereitet sich die EU vor allem vor. Ein erneuter Einbruch würde verehrende Auswirkungen mit sich bringen. Er ist nicht wirklich aufzuhalten, Brüssel versucht Zeit zu gewinnen um dann, wenn es los geht so weit wie möglich die Kontrolle über jeden und alles in der EU zu haben. Die werden in Zukunft alles kontrollieren wollen um ihre Stellung zu verteidigen.

Es sieht so aus als ob Brüssel völlig außer Kontrolle gerät und wer weiß was noch alles auf uns zukommen wird. Dem Erfindungsreichtum scheinen keine Grenzen mehr gesetzt zu sein. Wenn das Finanzsystem durch Überschuldung und zahlreiche Krisen instabil wird, halten Politiker und Staatsorgane mit aller Gewalt dagegen um ihre Macht zu erhalten. Neue Steuern, mehr Kontrolle, mit dem Vorwand alles sicherer zu machen. In Wahrheit geht es nur darum die eigenen Jobs und Verdienstmöglichkeiten im Brüsseler Machtzentrum zu sichern. Die wollen ihre eigens geschaffenen unnützen Jobs nicht mehr verlieren.

Eine weitere Maßnahme erreicht die kleinen Privatanleger. Man hat vor die Broker völlig neu zu regulieren. In deren Augen ist der private Anleger nicht berechtigt nach eigenem Interesse zu handeln und zu tun was er möchte. Man muss ihn kontrollieren und einschränken um maximale Kontrolle zu erreichen. Der freie Markt wird zum kontrollierten Markt, kontrolliert durch Brüssel. So versuchen die Broker sich aktuell gegen viele sinnlose Regulierungen zu wehren. Sie fürchten, dass die Kunden in Zukunft durch die neuen Einschränkungen weniger handeln und viele sogar den Handel ganz einstellen könnten. Das Geschäftsmodell dieser Broker ist direkt bedroht.

https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-consults-potential-cfd-and-binary-options-measures-protect-retail

Weiterführender Artikel und News zur ESMA und dem CFD Handel

Die EZB Pressekonferenz. Draghi weicht der Antwort auf den Wechselkurs aus, bzw. lieferte zu wenig oder weniger als erwartet wurde. Und so meint der Markt, dass der gestrige Kommentar von US Seite, dass ein schwacher Dollar gut sei, mehr Interventionskaft habe als das was heute Draghi ablieferte. So steigt de Euro weiter und alle wurden vertrösten auf März, dort nämlich will die EZB dann Bericht geben ob der stärkere Euro sich auf die Infaltionserwartungen ausgewirkt hat. Der Gedanke das Draghi den Euro schwach reden würde, löste sich also ziemlich schnell in Luft auf. Eine EZB, die das Niveau in EUR-USD (absichtlich oder unabsichtlich) nicht sehen will, ebnet den Weg für weiteres strukturelles Aufwärtspotenzial in EUR-USD. Wenn 1,26 nicht hält liegt der nächste Keylevel bei 1,28. Unterdessen sagte SNB-Präsident Jordan, dass die SNB für Interventionen bereit stehe. Wo die Schmerzgrenze sein wird, ist abzuwarten. 0,94 war es zumindest nicht und so wird es sich wahrscheinlich auf zwischen 0,93 und 0,90 belaufen. Das alte bekannte Spiel also, der Markt testet aus wo die Grenze sein wird. Der starke Euro dürfte die Inflation um mindestens 0,2% drücken. Erste Zinsanhebungen sind deshalb vor Ende 2019 unwahrschenlich. Viel mehr wird wohl Ende September das Anleihenkaufprogramm doch nicht beendet werden, sondern mit geringer Dosis etwas verlängert werden. Soweit will jedoch der Markt aktuell nicht denken, sonst würde der Euro fallen. Die Fed so sind die Prognosen erhöht ihren Zins 2018 etwa 1-4 Mal. Das sollte den Euro früher oder später letztendlich ordentlich unter Druck bringen.

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