Schlagwort: EZB

Mit erstaunen stellen wir seit Monaten fest wie stark der Euro geworden ist. Ebenfalls erstaunlich ist, dass sämtliche Investmentbanken weiterhin positive Ausblicke geben und Kursziele von 1,30 oder gar 1,40 nennen. Mein Gefühl sagt mir seit längerem dass hier irgendwas nicht stimmen kann, denn unsere eigenen Modelle zeigen seit längerem, dass der Euro zu teuer ist und der Ausblick negativ ist. Ebenfalls ungewöhnlich ist , dass viele Keylevels auf dem Weg nach oben überrant aber nicht mehr getestet wurden. Gerade bei EUR-USD ist dieses Phänomen über einen so langen Zeitraum ungewöhnlich.

Nun berichtet Armstrong dass es Gerüchte gibt dass
die EZB jeden, der Short-Positionen in Bezug auf den Euro einnehme, „missbillige“.Weiterhin schreibt er:
Das Brüsseler Imperium bröckelt vor unseren Augen und mit jedem weiteren Schritt versucht die EU-Kommission freie Märkte zu beseitigen.

Die Brüsseler Bürokraten hassen offensichtlich demokratische Stimmen, wenn sie gegen ihre Ziele gehen, wollen sie die Demokratie einfach beseitigen. 

Die EZB wird den Markt jedoch nicht ewig manipulieren können, egal auf welche Art und Weise. Je mehr die EU bröckelt desto wirtschaftlich aberwitziger werden die Maßnahmen um das Pojekt zu retten. Wie Draghi bereits sagte „Koste es was es wolle“. Das führt dazu dass der Markt mehr und mehr verzerrt wird und sich von der freien Wirtschaft längst zur Planwirtschaft entwickelt hat. Mit anderen Worten die EU will die volle Kontrolle über alles und jeden.

 

Die EZB Pressekonferenz. Draghi weicht der Antwort auf den Wechselkurs aus, bzw. lieferte zu wenig oder weniger als erwartet wurde. Und so meint der Markt, dass der gestrige Kommentar von US Seite, dass ein schwacher Dollar gut sei, mehr Interventionskaft habe als das was heute Draghi ablieferte. So steigt de Euro weiter und alle wurden vertrösten auf März, dort nämlich will die EZB dann Bericht geben ob der stärkere Euro sich auf die Infaltionserwartungen ausgewirkt hat. Der Gedanke das Draghi den Euro schwach reden würde, löste sich also ziemlich schnell in Luft auf. Eine EZB, die das Niveau in EUR-USD (absichtlich oder unabsichtlich) nicht sehen will, ebnet den Weg für weiteres strukturelles Aufwärtspotenzial in EUR-USD. Wenn 1,26 nicht hält liegt der nächste Keylevel bei 1,28. Unterdessen sagte SNB-Präsident Jordan, dass die SNB für Interventionen bereit stehe. Wo die Schmerzgrenze sein wird, ist abzuwarten. 0,94 war es zumindest nicht und so wird es sich wahrscheinlich auf zwischen 0,93 und 0,90 belaufen. Das alte bekannte Spiel also, der Markt testet aus wo die Grenze sein wird. Der starke Euro dürfte die Inflation um mindestens 0,2% drücken. Erste Zinsanhebungen sind deshalb vor Ende 2019 unwahrschenlich. Viel mehr wird wohl Ende September das Anleihenkaufprogramm doch nicht beendet werden, sondern mit geringer Dosis etwas verlängert werden. Soweit will jedoch der Markt aktuell nicht denken, sonst würde der Euro fallen. Die Fed so sind die Prognosen erhöht ihren Zins 2018 etwa 1-4 Mal. Das sollte den Euro früher oder später letztendlich ordentlich unter Druck bringen.

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Alljährlich auf Neue liest man „Die Deutschen sparen sich reich“. Was man nicht schreibt, ist dass sich die Verschuldung pro Kopf in Deutschland schneller erhöht als das Sparvermögen. Instinktiv wollen sich die Menschen zum Schutz ihrer selbst ein finanzielles Polster anlegen und werden auch noch verhöhnt, weil sie angeblich so risikoscheu sind und sichere Anlagen bevorzugen. Was die Deutschen nicht tun, tut die EZB in ihrem Namen, die nämlich kauft munter weiter italienische Papiere im großen Stil. Sie ist der einzige Käufer der diese Schrottpapiere noch aufkauft. Selbstverständlich bürgt der Steuerzahler für dieses unsittliche Verhalten und muss die Rechnung irgendwann bezahlen, ob er will oder nicht.

Vielmehr verzerrt die EZB dadurch den kompletten Markt, und unterstützt im großen Stil unwirtschaftliche Banken und Unternehmen. Seit 2015 hat die EZB die Bilanzsumme von 2 auf ca. 4,5 Billionen Euro erhöht. Das sind 2500 Milliarden Euro für den angeblich guten Zweck. Alle Versuche seitens ein paar weniger noch klardenkender Menschen, die EZB dabei zu stoppen sind bisher gerichtlich gescheitert. Im nachfolgenden Bild sieht man die aktuellen Target 2 Salden. Die blaue Linie zeigt die Summe in Milliarden, für die deutsche Produkte ins europäische Nachbarland geliefert wurden und  nie bezahlt wurden. Also die deutsche Firmen haben ihr Geld schon bekommen, jedoch nicht von den Käufern selbst, denn diese haben sich das Geld nur geborgt in Form eines Kredites. Der deutsche Steuerzahler hat diese Ansprüche automatisch übernommen. Das Geld wird er wohl nie mehr sehen.

Um es einfach zu erklären. Wenn deutsche Autos nach Italien oder Spanien ausgeliefert werden, bezahlt diese der deutsche Steuerzahler. Weil die anderen haben ja keine Kohle. Und da die Deutschen ja schön fleißig sparen kann man Ihnen immer mehr aufbürgen. Da sie die Rechnung nicht sofort gestellt bekommen, bleiben sie schön ruhig und beschweren sich nicht. In Wahrheit jedoch finanzieren sie den Konsum der Südländer. Gefragt werden sie natürlich nicht. Die schlauen Leute bei der EZB wissen das doch viel besser. Es ist doch schön wenn man Ausgaben tätigt mit dem Geld anderer Leute. Der deutsche Michel bekommt zeitgleich Nachricht vom deutschen Finanzamt. Die Bank in der Schweiz benachrichtigt das deutsche Finanzamt über Kapitalerträge die zu versteuern sind. Es muss alles getan werden, damit jeder Deutsche korrekt seine Steuern bezahlt. Dafür wurden mittlerweile gute Verbindungen zu den Schweizer Banken geschaffen. Das Geld wird gebraucht, um die jenigen die nicht so korrekt sind zu unterstützen. Der eine nimmt der andere gibt. Und wehe einer versucht da etwas, dann geht er schon mal ins Gefängnis, ja natürlich nur in Deutschalnd. Da muss man streng sein um allen zu zeigen, wie ernst das mit den Steuern ist. Da lachen sich die korrupten Profiteure im Euroraum die das deutsche Geld empfangen doch schlapp. Je besser man die Deutschen zum korrekten Steuerzahlen erzieht, desto mehr bleibt für die Rettung der Pleite- Banken in Europa. Ob deren Großkunden rein zufällig tief in der Schattenwirtschaft verstrickt sind bleibt unbeachtet. Man darf da nicht überall so genau hinschauen, wer weiß was da alles zum Vorschein käme. Und als Politiker ist es besser wenn man das Volk mit den ganzen Kleinigkeiten nicht so stark konfrontiert, sonst macht der Pöbel noch einen Auftstand. Hauptsache in Deutschland laufen die Steuereinnahmen weiter schön rund. Dafür stellt man sogar zusätzliche Kontroleure ein. Eines ist sicher, wenn es bald crasht, gibt es nur einen Ort in Europa wo es noch Geld für die Rettung geben wird. Die deutschen Politiker werden die Rettung butterweich durchwinken und die Deutschen bis auf das letzte Hemd ausnehmen wenn es sein muss. Es muss ja weiter gehen und irgendwer muss ja den ganzen Blödsinn bezahlen. Also spart schön weiter denn das Geld wird noch gebraucht. Bis dahin berieseln einem die Nachrichten dass es in Euroa wieder so gut läuft sie seit Jahren nicht mehr. Es geht wieder aufwärts meine lieben Bürger und Bürgerinnen, es ist fast geschafft nur noch ein bisschen weiter durchhalten. 

Was die nächsten Jahre passieren wird, finanziell zu überstehen wird eine große Herausforderung. Die Politik wird die Wahrheit und die Probleme bis zum Schluss verdeckt halten. Dann wird es plötzlich über uns hereinbrechen und alle werden so tun als wenn man das ja nun wirklich nicht ahnen konnte. Und dann muss ein Schuldiger gesucht werden, natürlich nicht der echte Verursacher, denn man kann sich ja nicht selbst gefährden. Politik und EZB handeln ja immer doch nur zum Wohle aller, daran darf nicht gerüttelt werden. Wieviel Lügen man dem Volk jedoch noch verkaufen kann wird die große Frage sein, denn die Leute werden ja nicht dümmer und in der Regel immer aufgeklärter. 

Noch einmal eine Falschaussage wie „Ihr Geld ist sicher“ wird nicht funktionieren um die Masse ruhig zustellen. Also muss man vorsorgen! Die Einlagesicherung muss abgeschaft werden. Der Betrag für die Rettung wird nämlich so groß sein, dass man bereits jetzt vorsorgen muss. Wie gesagt, irgendjemand muss die Rechnung bezahlen. Die Südländer sind so hoch verschludet dass eine weitere Rettung aus eigener Kasse ausgeschlossen ist. Es gibt da jedoch wie gesagt noch ein kleines Ländchen mitten in Europa mit dem Namen Deutschland. Dort ist noch Kohle da und dort sind alle sehr sozial und wollen helfen. Für alle die da ausweichen wollen wird man auch noch eine Lösung finden. Vielleicht wird man mal die Konten vorübergehend sprerren bis die Rettung vorbei ist. Wo kämen wir denm hin wenn jeder auf seine Konten zugreifen könnte wenn es ihm gerade passt. In der Krise muss man auch an andere denken und nicht nur an sich selbst. Die da oben werden es schon regeln. Diese schlauen studierten Leute wissen zwar nicht wie man eine Kartoffel anbaut, aber sie werden den Kartoffelbauer bis auf die letzte Kartoffel ausnehmen. 

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