Schlagwort: Wirtschaft

In Kanada braut sich etwas zusammen und wir fühlen uns nach wir vor pudelwohl mit unserer langfristigen Positionierung im USD-CAD. Die Immobilienblase droht mittelfristig zu platzen.

Trump kündigt an, den Sicherheitsberater auszutauschen. Der neue Mann, John Bolton gilt als Hardliner und galt als Architekt des Irak Krieg. Auch im Fall Nordkorea, soll er im Februar gesagt haben, dass ein Präventivschlag gegen Nordkorea „vollkommen legitim“ ist. Daraus leiten nun einige Beobachter ab, dass die Kriegsgefahr tatsächlich größer ist als ein Handelskrieg. Zuletzt sah es jedoch nach einer Annäherung zwischen den USA und Nordkorea aus.

Die Importzölle auf Aluminium und Stahl gelten vorerst nicht für Europa. Auch Kanada wurde ausgenommen, da die NAFTA-Verhandlungen noch anstehen. China hingegen kündigt Gegenmaßnahmen an nachdem die USA Zölle auf chin. Produkte im Wert von 50 Mrd. Dollar erhoben haben. Ein Handelskrieg zwischen den USA und China würde die Weltwirtschaft insgesamt belasten ist aber wenig wahrscheinlich, da beide Länder darunter leiden würden.

Der faire Preis für Öl wird auf 50 USD je Barrel geschätzt, ausgehend von den mittleren Produktionskosten der Produzenten. Der aktuell hohe Preis ist deshalb nicht nachhaltig.

Die FED ist dabei ihre Bilanzsumme zu reduzieren. Wenn jedoch China im Fall eines weiter eskalierenden Handelskrieges beginnen würde US Staatsanleihen im großen Stil zu verkaufen, würde die FED wohl als Käufer einspringen.

Der Kupfer Preis welcher oft als Gradmesser für die Weltwirtschaft angesehen wird ist zuletzt wieder deutlich gefallen.

Die Türkische Lira ist stark angeschlagen. Das hohe Leistungsbilanzdefizit in der Türkei sowie der niedrige Realzins machen die Währung extrem anfällig in Risk- off Zeiten. Im Zuge einer größeren globalen Krise droht die Zahlungsunfähigkeit.

In Deutschland gibt es 1,6 Millionen Hartz-IV-Empfänger aus Nicht-EU-Staaten, welche den Sozialstaat für sich nutzen.

Der aktuelle Konjunkturzyklus ist weit fortgeschritten, aber aktuell in guter Verfassung, was dazu führen sollte dass die Fed die Zinsen weiter anhebt. 2019 ist ein Hoch zu erwarten mit nachfolgendem Wirtschaftsabschwung. Maßgebend jedoch sind die aktuellen Daten die wir weiter Monat für Monat beobachten müssen. Der Einbruch kann früher aber auch später erfolgen. Der SP 500 sollte im Bereich 3600 ein Hoch ausbilden. Wie der kommende Abschwung verlaufen wird hängt davon ab, ob die Zentralbanken das Vertrauen verlieren oder behalten werden. Dies ist entscheidend, denn bei Kontrollverlust scheiden Anleihen als Sicherer Hafen dieses Mal aus was eine völlig neue Situation darstellt.

Ab nächster Woche führt Trump Zölle in Höhe von 25% auf Stahl und 10% auf Aluminium ein. Juncker sagte, die EU wird „entschieden und angemessen reagieren“. Betroffen sind jedoch vor allem Kanada und Brasilien. Beide Länder sind Hauptexporteure. Die Schwellenländer allgemein dürften mit Trump eine deutlich härtere Zeit erleben. Deren Wirtschaft wird durch zusätzliche Zölle, die hohe Verschuldung in USD und die steigenden Zinsen in den USA stark attakiert. Irgendwann wird dies in irgendeinem Schwellenland auf der Welt zu starken Problemen führen, welche sich dann rasch ausbreiten können und auf andere Länder übergreifen. Es wurde viel darüber diskutiert, dass heute große Geldmengen in ETFs investiert sind und dieses Klumpenrisiko verheerende Auswirkungen haben wird, wenn Investoren beginnen, im großen Stil Geld abzuziehen.

Was auf den ersten Blick wie eine gute Sache klingt ist wirtschaftlich eine totale Katastrophe. In Deutschland wird die Mindestlohnkommission Mitte 2018 eine Empfehlung für die nächste Erhöhung aussprechen. Man höre und staune, nicht Angebot und Nachfrage bestimmen in Deutschland die Preise sondern eine Kommission aus Theoretikern, die glauben es besser zu wissen als der freie Markt oder im Sinn haben den freien Markt nach ihren Wünschen umzugestalten. Das ist eine Planwirtschaft, die Chaos erzeugt und langfristig großen Schaden anrichtet. Das ist etwa so als wenn man sich selbst belügt. Klaus Müller sieht bei seinem Nachbarn ein neues Auto vor der Tür. Nun denkt er das steht mir auch zu und tauscht seinen alten Wagen gegen ein schönes neues Auto ein. Die erste Woche fühlt er sich prächtig. Nach einem Monat geht es ihm garnicht mehr so gut, die hohen Kosten durch das Auto führen dazu dass er kein Geld mehr hat um sich etwas zu Essen zu kaufen usw. Politiker gehen nun davon aus, dass das Problem darin liegt dass Herr Müller zu wenig verdient und versprechen ihm bei der nächsten Wahl mehr Geld. Herr Müller glaubt nun die Politik nehme ihn ernst. In Wirklichkeit geht es jedoch nur um Macht und Anerkennung. Deshalb reisen alle Politiker bei einer Katastrophe sofort an den entsprechenden Ort und lassn sich in den Medien ablichten. Es macht zwar keinen Sinn, und die teure Anreise hätte man sich auch sparen können, es soll aber demonstrieren, wie stark sie sich doch für die Menschen einsetzen.

Wenn Löhne oder Preise einfach festgelegt werden führt dies zu Marktverwerfungen. Der Manipulator (meist Politik) schwindelt dem Markt vor dass eine bestimmte Dienstleistung wie zum Beispiel der Friseur knapp ist, deshalb steigen die Preise. In Wirklichkeit gibt es jedoch schon zu viele Friseure und deshalb sind die Preise niedrig (Angebot und Nachfrage). Der Schwindel führt dazu dass nun noch mehr junge Leute ins Friseur Geschäft einsteigen usw…  Diese haben in der Schule von Wirtschaft meist nichts gelernt. Sie wurden von Anfang an belogen und wenn sie in Zukunft zu wenig Geld haben glauben sie die Politik müsste etwas dafür tun. Je mehr Menschen so denken und Wirtschaft nicht verstehen, desto mächtiger erscheint die Politik, die so denken die Menschen, alles regeln kann, was nicht gerecht erscheint. Ein Trauerspiel das den Menschen gefangen hält, solange bis er anfängt zu begreifen und zu verstehen. Wenn alle Menschen verstehen würden, könnten wir 70% aller Politiker nach Hause schicken, denn wir bräuchten deren Tätigkeit nicht mehr und hätten mehr Geld in der Tasche, da der Staat uns dann weniger kosten würde.

EZB- Aktuelle Geldpolitik der Zentralbank

Genauso verhält es sich nun mit der aktuellen Geldwirtschaft, welche die EZB tätigt und welche von den Politikern unterstützt wird. Was würden wir nur ohne die EZB machen, oh je die Märkte würden zusammen brechen. Dieses Spiel lieben die Politiker. Es macht sie wichtig, einflussreich, es gibt ihnen Macht. Nimmer denken sie darüber nach das Spielfeld zu verlassen, sie manipulieren was das Zeug hält und je mehr Probleme sie dadurch schaffen, desto mehr Beamte müssen wieder eingestellt werden die all das kontrollieren, überwachen und neue Manipulationen entwerfen, welche die Folgen der alten Manipulationen verschleiern. Dadurch wird das Volk mehr und mehr geknechtet, während die politische Klasse immer wichtiger zu werden scheint. Dieser Prozess ist pervers weit voran geschritten.

Totale Kontrolle durch den Staat- Eine Politik um Macht zu erhalten

In jedem Berufszweig gibt es heute Kontrolleure der Politik welche alles überwachen und kontrollieren. Früher entschied der Bauer nach Wetterlage und aus Erfahrung wo er was anbauen wird. Heute muss er einen Antrag bei der EU stellen und wenn es nicht in die Planwirtschaft der EU passt, kann er nicht mehr machen was er für richtig hält, die EU bestimmt nun. Ganz zu schweigen von der ganzen Bürokratie, die den Bauer unproduktiv macht, und die EU Angestellten in Arbeit halten. Gibt es einen Zweig der heute nicht von Bürokratie überschattet wird um Beamte in Arbeit zu halten? Während sich in Politikkreisen die sicheren gut bezahlten Jobs zugeschoben werden, sitzt der Bauer abends 2-3 Stunden länger am Schreibtisch um den ganzen Papierkram zu erledigen, die ihm die Beamten aufbürgen. Nur ein Narr denkt, dass dieser Prozess die Milch oder den Käse besser machen oder die Früchte nun besser reifen weil der Staat seine Finger im Spiel hat….

Am Freitag fiel die Zahl der Beschäftigungen  im Monat Januar um den zweitgrößten Wert seit 1970. Nur 2008 im Zuge der Finanzkrise sank die Beschäftigung kurzfristig noch tiefer ab. Diesen Rückgang sollte man nicht einfach ignorieren und zur Tagesordnung übergehen. Wir haben die letzten Monate oft darüber gesprochen in welcher Verfassung Kanada ist und was dies für die Währung in den nächsten Jahren bedeuten wird. Und nicht nur das, in der gleichen Woche am Dienstag sahen wir einen Einbruch in der Handelsbilanz Kanadas. 75% aller Exporte Kanadas gehen in die USA. Kanada weitet somit sein Defizit weiter aus, was die Verschuldung nach oben treibt. Das wird insbesondere gefährlich wenn die Zinsen zu steigen beginnen. Schlimmer noch, die Zentralbank mit ihrer optimistischen Einschätzung hat an ihrer Glaubwürdigkeit nun eingebüßt. Der Markt wird nun die nächsten Tage eine Neubewertung vornehmen müssen. Diese aktuelle Entwicklung in Kombination mit den kürzlich eingebrochenen Aktienmärkten ist ein deutliches Warnzeichen. Was mir ebenfalls auffällt, dass viele die brutal angezogene Volatilität nicht richtig ernst nehmen. Es sieht so aus als wenn sich alle ziemlich sicher sind dass dies nocht nicht der Beginn des großen Crashs war. Solange wir jedoch keine neuen Hochs sehen sollte man sich da mal nicht zu sicher sein.

Alljährlich auf Neue liest man „Die Deutschen sparen sich reich“. Was man nicht schreibt, ist dass sich die Verschuldung pro Kopf in Deutschland schneller erhöht als das Sparvermögen. Instinktiv wollen sich die Menschen zum Schutz ihrer selbst ein finanzielles Polster anlegen und werden auch noch verhöhnt, weil sie angeblich so risikoscheu sind und sichere Anlagen bevorzugen. Was die Deutschen nicht tun, tut die EZB in ihrem Namen, die nämlich kauft munter weiter italienische Papiere im großen Stil. Sie ist der einzige Käufer der diese Schrottpapiere noch aufkauft. Selbstverständlich bürgt der Steuerzahler für dieses unsittliche Verhalten und muss die Rechnung irgendwann bezahlen, ob er will oder nicht.

Vielmehr verzerrt die EZB dadurch den kompletten Markt, und unterstützt im großen Stil unwirtschaftliche Banken und Unternehmen. Seit 2015 hat die EZB die Bilanzsumme von 2 auf ca. 4,5 Billionen Euro erhöht. Das sind 2500 Milliarden Euro für den angeblich guten Zweck. Alle Versuche seitens ein paar weniger noch klardenkender Menschen, die EZB dabei zu stoppen sind bisher gerichtlich gescheitert. Im nachfolgenden Bild sieht man die aktuellen Target 2 Salden. Die blaue Linie zeigt die Summe in Milliarden, für die deutsche Produkte ins europäische Nachbarland geliefert wurden und  nie bezahlt wurden. Also die deutsche Firmen haben ihr Geld schon bekommen, jedoch nicht von den Käufern selbst, denn diese haben sich das Geld nur geborgt in Form eines Kredites. Der deutsche Steuerzahler hat diese Ansprüche automatisch übernommen. Das Geld wird er wohl nie mehr sehen.

Um es einfach zu erklären. Wenn deutsche Autos nach Italien oder Spanien ausgeliefert werden, bezahlt diese der deutsche Steuerzahler. Weil die anderen haben ja keine Kohle. Und da die Deutschen ja schön fleißig sparen kann man Ihnen immer mehr aufbürgen. Da sie die Rechnung nicht sofort gestellt bekommen, bleiben sie schön ruhig und beschweren sich nicht. In Wahrheit jedoch finanzieren sie den Konsum der Südländer. Gefragt werden sie natürlich nicht. Die schlauen Leute bei der EZB wissen das doch viel besser. Es ist doch schön wenn man Ausgaben tätigt mit dem Geld anderer Leute. Der deutsche Michel bekommt zeitgleich Nachricht vom deutschen Finanzamt. Die Bank in der Schweiz benachrichtigt das deutsche Finanzamt über Kapitalerträge die zu versteuern sind. Es muss alles getan werden, damit jeder Deutsche korrekt seine Steuern bezahlt. Dafür wurden mittlerweile gute Verbindungen zu den Schweizer Banken geschaffen. Das Geld wird gebraucht, um die jenigen die nicht so korrekt sind zu unterstützen. Der eine nimmt der andere gibt. Und wehe einer versucht da etwas, dann geht er schon mal ins Gefängnis, ja natürlich nur in Deutschalnd. Da muss man streng sein um allen zu zeigen, wie ernst das mit den Steuern ist. Da lachen sich die korrupten Profiteure im Euroraum die das deutsche Geld empfangen doch schlapp. Je besser man die Deutschen zum korrekten Steuerzahlen erzieht, desto mehr bleibt für die Rettung der Pleite- Banken in Europa. Ob deren Großkunden rein zufällig tief in der Schattenwirtschaft verstrickt sind bleibt unbeachtet. Man darf da nicht überall so genau hinschauen, wer weiß was da alles zum Vorschein käme. Und als Politiker ist es besser wenn man das Volk mit den ganzen Kleinigkeiten nicht so stark konfrontiert, sonst macht der Pöbel noch einen Auftstand. Hauptsache in Deutschland laufen die Steuereinnahmen weiter schön rund. Dafür stellt man sogar zusätzliche Kontroleure ein. Eines ist sicher, wenn es bald crasht, gibt es nur einen Ort in Europa wo es noch Geld für die Rettung geben wird. Die deutschen Politiker werden die Rettung butterweich durchwinken und die Deutschen bis auf das letzte Hemd ausnehmen wenn es sein muss. Es muss ja weiter gehen und irgendwer muss ja den ganzen Blödsinn bezahlen. Also spart schön weiter denn das Geld wird noch gebraucht. Bis dahin berieseln einem die Nachrichten dass es in Euroa wieder so gut läuft sie seit Jahren nicht mehr. Es geht wieder aufwärts meine lieben Bürger und Bürgerinnen, es ist fast geschafft nur noch ein bisschen weiter durchhalten. 

Was die nächsten Jahre passieren wird, finanziell zu überstehen wird eine große Herausforderung. Die Politik wird die Wahrheit und die Probleme bis zum Schluss verdeckt halten. Dann wird es plötzlich über uns hereinbrechen und alle werden so tun als wenn man das ja nun wirklich nicht ahnen konnte. Und dann muss ein Schuldiger gesucht werden, natürlich nicht der echte Verursacher, denn man kann sich ja nicht selbst gefährden. Politik und EZB handeln ja immer doch nur zum Wohle aller, daran darf nicht gerüttelt werden. Wieviel Lügen man dem Volk jedoch noch verkaufen kann wird die große Frage sein, denn die Leute werden ja nicht dümmer und in der Regel immer aufgeklärter. 

Noch einmal eine Falschaussage wie „Ihr Geld ist sicher“ wird nicht funktionieren um die Masse ruhig zustellen. Also muss man vorsorgen! Die Einlagesicherung muss abgeschaft werden. Der Betrag für die Rettung wird nämlich so groß sein, dass man bereits jetzt vorsorgen muss. Wie gesagt, irgendjemand muss die Rechnung bezahlen. Die Südländer sind so hoch verschludet dass eine weitere Rettung aus eigener Kasse ausgeschlossen ist. Es gibt da jedoch wie gesagt noch ein kleines Ländchen mitten in Europa mit dem Namen Deutschland. Dort ist noch Kohle da und dort sind alle sehr sozial und wollen helfen. Für alle die da ausweichen wollen wird man auch noch eine Lösung finden. Vielleicht wird man mal die Konten vorübergehend sprerren bis die Rettung vorbei ist. Wo kämen wir denm hin wenn jeder auf seine Konten zugreifen könnte wenn es ihm gerade passt. In der Krise muss man auch an andere denken und nicht nur an sich selbst. Die da oben werden es schon regeln. Diese schlauen studierten Leute wissen zwar nicht wie man eine Kartoffel anbaut, aber sie werden den Kartoffelbauer bis auf die letzte Kartoffel ausnehmen. 

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