Schlagwort: Wirtschaft

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Die EU-Kommission werde noch in diesem Jahr Initiativen vorlegen, um die internationale Bedeutung des Euro zu stärken. Der Euro müsse das Gesicht einer souveränen EU werden und international die Bedeutung erlangen, „die ihm zusteht“, so Juncker.

Will die EU ihre Probleme lösen, indem sie anstrebt den Euro zur weltweiten Leitwährung zu machen und damit den USD vom Thron stößt? Dies zeigt wieder einmal aufs Neue, dass der Euro die heilige Kuh von Brüssel ist und politische Interessen immer über dem wirtschaftlich Machbaren stehen.

Es gibt zwar auch außerhalb der EU, Interessen seitens Russland und China, den USD als Leitwährung abzuschaffen, dies ist jedoch nicht so einfach. Dies wird nur dann passieren, wenn der Druck unerträglich wird und an diesem Punkt sind wir noch nicht. Noch überwiegen die vielen Vorteile des Dollars und wer sich abgrenzt, zahlt einen Preis dafür. Es ist vor allem die Tiefe des USD-Marktes der ihn unschlagbar macht. Zentralbanken halten den größten Teil ihrer Reserven in USD. Diese Reserven haben den Zweck den Außenhandel im Notfall zu stützen. Es macht deshalb keinen Sinn eine andere Währung als Reserve anzulegen, auch wenn dies politisch vorgegeben würde. Fakt ist, dass der Außenhandel weltweit überwiegend in USD abgewickelt wird.

Alle bisherigen Vorschläge und Ideen von Europas führenden Politikern sind zum scheitern verurteilt. Das Kernproblem des Euros bleibt bestehen. Den Dollar als Leitwährung abschaffen geht nicht über politischen Druck oder rein politisch orientierte Ziele! 

Während Italien im Fokus der Märkte ist, braut sich in Spanien etwas zusammen was noch nicht auf dem Radarschirm ist. Auf den drei größten Banken in Spanien liegen etwa 60% der spanischen Spareinlagen. Spanien fragte im Zuge der Eurokrise 100 Milliarden Euro bei der Troika nach. Das Geld ist natürlich noch nicht zurück gezahlt und es tauchen erneut schwarze Wolken auf. Spanische Banken hatten im ersten Quartal 2018 Forderungen von mehr als 82 Milliarden USD gegenüber der Türkei aufgebaut. Das ist mehr als die USA Frankreich und Großbritannien zusammen an die Türkei geliehen haben. Zwischen 2015 und 2018 hat sich die Kreditvergabe in die Türkei vervierfacht. Das Hauptproblem ist dass die meisten Unternehmen in der Türkei Kredite in USD aufgenommen haben jedoch sich nicht gegen einen Verfall der Lira abgesichert haben. Diese Unternehmen dürften nun erhebliche Probleme bekommen ihre Kredite zu bedienen. Die spanischen Banken sind von Kreditausfällen sofort betroffen und dies in erhöhtem Ausmaß. Und damit ist ein Großteil der Spareinlagen der Bevölkerung einem erhöhten Risko ausgesetzt.

Nun denken wir weiter was passiert wenn die Dominosteine anfangen zu fallen. Wenn die spanischen Banken in Schieflage geraten wird die EZB Geld in das spanische Bankensystem pumpen. Am Ende bürgt der deutsche Steuerzahler für die Pleitewelle in der Türkei. Dies ist jedoch erst die halbe Wahrheit. Denn Spanien hat auch die Kreditlinien in Argentinien, Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Chile und Peru hochgefahren. Als Beispiel die Santander Bank macht 26% ihrer Profite in Brasilien. In Mexiko haben spanische Banken 167 Milliarden investiert. In Chile halten spanische Banken 43% der kompletten Auslandsschulden, in Peru 40% in Kolumbien 32%.

Das bedeutet spanische Banken haben ganz Südamerika mit Geld versorgt, in einem Umfang wie kein anderes Land auf der Welt. Wenn die USA, Europa richtige Schmerzen bereiten wollen, müssen sie lediglich die Zinsen weiter hochfahren. Damit kommt die Krise in den Schwellenländern erst so richtig in Gang. In diesem Zuge wird Europa mit Pleite gehen.

Man kann sich jedoch fragen, warum Spanien so extrem viel Geld an die Schwellenländer geliehen hat wo es doch offensichtlich war, dass Probleme auftauchen werden wenn die Zinsen steigen werden. Und vor allem, warum hat dies niemand verhindert, wo doch Brüssel jeden und alles kontrolliert. Es sei denn diese Krise ist gewollt, denn die EZB hat ja gerade durch den Negativzins Spanien indirekt dazu gedrängt in die Schwellenländer zu investieren da mit einem Negativzins in Europa kein Geld mehr zu verdienen war.

Wenn Politiker Gott spielen wollen. Die Entnahme von Organen ist in Deutschland bisher nur möglich, wenn jemand ausdrücklich zustimmt. Das ist auch in Ordnung denn die Politik hat bei einer so persönlichen Entscheidung nichts zu suchen.

Das soll sich aber nun ändern wenn es nach dem eifrigen Spahn geht. Die Entnahme der Organe soll zum Normalfall werden. Dieser sagte nun, eine solche Neuregelung stelle zwar einen Eingriff des Staates in die Freiheit des Einzelnen dar. Doch alle bisherigen Versuche der Politik, die Zahl der Organspender zu steigern, seien leider ohne Erfolg geblieben.

Politiker akzeptieren einfach den Willen des Einzelnen nicht und verfolgen ihre Agenda ob es dem Volk passt oder nicht. Es sollte hier bei der Organentnahme kein politisches Ziel geben, denn es ist pervers ein solches zu verfolgen. Wenn jemand Spender sein möchte soll er gerne spenden dürfen, ansonsten jedoch degradiert man die Menschen zu Ersatzteillagern. Richtig pervers wird es jedoch dann wenn man bedenkt dass Politiker nur die Marionetten sind welche solche Vorhaben gesetzlich umsetzen. Der Wunsch einer solchen Veränderung kommt von denen die damit Geld verdienen. Der Vorwand der Nächstenliebe ist ebenfalls abtrünnig. Diese Nächstenliebe sollte man zu Lebzeiten und nicht nach dem Tod ausüben. Die höheren Dinge des Seins sollte man Gott überlassen.

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Die aktuellen Kommentare zu dem Treffen in Jackson Hole machen deutlich wie seltsam die aktuelle Lage ist. Ein Analyst schreibt heute morgen: „Die Ökonomik versteht momentan weniger denn je, wie Inflation funktioniert und wie die Geldpolitik in diesem Prozess wirkt. Daher kann sie nicht voraussagen, welche Zinserhöhungsgeschwindigkeit und welches maximale Zinsniveau angemessen sind.“ Mit anderen Worten, Die Zentralbanken werden den Geist den sie gerufen haben, nicht mehr los und können die eigens geschaffene Lage immer schlechter einschätzen. Es wird aber noch direkter mit: „Geldpolitische Regeln setzen nun einmal die Kenntnis darüber voraus, wie Geldpolitik überhaupt wirkt. Wenn ich keine Ahnung davon habe, wie die Fluglage meines Jets sich ändert, wenn ich die Steuerelemente bediene, kann ich auch keinen Autopiloten bauen.“

Das macht schon sehr deutlich wie enttäuscht oder verärgert einige Bankanalysten aktuell sind, denn es wird für sie immer schwerer ihren Kunden Prognosen abzuliefern die nur halbwegs eintreffen. Die Märkte machen heute hü und morgen hott. Vieles was vor Jahren noch Gesetz war ist es heute nicht mehr usw. Es gab einmal eine Zeit wo man aus einem Zentralbank-Protokoll herauslesen konnte was die nächsten 12 Monate geschehen wird seitens der Zentralbank. Dies ist lange vorbei. Heute ließt man und hört genau zu und am Schluss ist alles datenabhängig.

Wenn zu diesem Klima noch hinzukommt das ein US-Präsident die Märkte 400+ Pip per Twitter Kommentar kurzfristig beeinflussen kann, dann sind das schon außergewöhnliche Zeiten.

Mit anderen Worten es gibt heute weniger als jemals zuvor den einfachen Weg um Geld zu machen. Es ist harte Arbeit die Zusammenhänge richtig zu deuten, kombiniert mit Erfahrung und dem richtigen Gefühl für die jeweilige Situation.

Die Trading Idee ist das wertvollste das es gibt, weil es das Ergebnis eines Analyseprozesses ist. Ist die Idee gut und ausreichend durchdacht, wird man damit Geld verdienen. Das Timing ist dabei der schwierigste Akt und kann niemals perfekt sein. Nicht in der realen Welt. 

 

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) veröffentlichte einen Report der besagt dass Protektionismus keinen Gewinn, sondern nur Schmerz bringen wird. Das Rückgängig machen der Globalisierung könnte die Preise sowie die Arbeitslosenrate steigen lassen. Höhere Zölle würden die Inflation in den USA ansteigen lassen, da Produkte teurer werden. Dies führt dazu dass die Fed die Zinsen erhöht und der US-Dollar aufwertet. Infolgedessen bekommen immer mehr Länder außerhalb der USA Probleme, insbesondere die Schwellenländer. Diese Wirtschaftsschwäche trifft letztendlich die US-Wirtschaft nachgeschaltet ebenfalls wie ein Boomerang.
Solange der US-Aktienmarkt weiterhin die wachsende Gefahr dieses Schmerzes ignoriert und neue Höchststände erreicht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Trump-Administration den Kurs ändert jedoch gleich Null, so die BIS. Mit anderen Worten, um Trump zu Fall zu bringen müsste der Aktienmarkt zu Fall gebracht werden.

Darüber hinaus müssen wir die seit längerer Zeit beobachteten Auswirkungen der verschärften monetären Bedingungen in den USA berücksichtigen (geringere Dollar Liquidität), da die Nichtbanken außerhalb der Vereinigten Staaten einen hohen Dollar-Kredit aufgenommen haben, der inzwischen 11,5 Billionen US-Dollar erreicht hat. Mit anderen Worten, steigende Zinsen und eine flache Zinskurve in den USA verschärfen die Situation enorm, weil die Liquidität geringer wird. Das führt früher oder später zwangsläufig zu einer höheren Ausfallrate bei Krediten. Man muss bedenken dass die Schulden noch nie so hoch waren wie aktuell.

Heute sprechen Fed-Chef Powell und BoE-Chefökonom Haldane auf Jackson Hole. Siehe Programm. Kaplan denkt, dass die Fed in nächsten 9-12 Monaten die Zinsen um weitere 3-4 Mal erhöhen sollte. Er ist „zuversichtlich“, dass neutrales Niveau erreicht wird, bevor es zur Kurveninversion kommt.

China erklärte, dass Zölle, die High-Tech-Branchen in beiden Ländern belasten werden. Eine Studie zeigt, dass das US Wirtschaftswachstum von aktuell 4,1% nicht auf Dauer sein wird. Um 1$ GDP in der realen Welt zu erzeugen werden aktuell 2$ Defizit erzeugt.

Die Schwäche vieler Emerging-Markets-Währungen wird die Ergebnisse der deutschen Unternehmen im dritten Quartal belasten. Auch viele deutsche Banken sind geschäftlich stark mit der Türkei verbunden.

In Australien wurde Ministerpräsident Turnbull durch Finanzminister Morrison ersetzt.

Trump kündigt an, den Sicherheitsberater auszutauschen. Der neue Mann, John Bolton gilt als Hardliner und galt als Architekt des Irak Krieg. Auch im Fall Nordkorea, soll er im Februar gesagt haben, dass ein Präventivschlag gegen Nordkorea „vollkommen legitim“ ist. Daraus leiten nun einige Beobachter ab, dass die Kriegsgefahr tatsächlich größer ist als ein Handelskrieg. Zuletzt sah es jedoch nach einer Annäherung zwischen den USA und Nordkorea aus.

Die Importzölle auf Aluminium und Stahl gelten vorerst nicht für Europa. Auch Kanada wurde ausgenommen, da die NAFTA-Verhandlungen noch anstehen. China hingegen kündigt Gegenmaßnahmen an nachdem die USA Zölle auf chin. Produkte im Wert von 50 Mrd. Dollar erhoben haben. Ein Handelskrieg zwischen den USA und China würde die Weltwirtschaft insgesamt belasten ist aber wenig wahrscheinlich, da beide Länder darunter leiden würden.

Der faire Preis für Öl wird auf 50 USD je Barrel geschätzt, ausgehend von den mittleren Produktionskosten der Produzenten. Der aktuell hohe Preis ist deshalb nicht nachhaltig.

Die FED ist dabei ihre Bilanzsumme zu reduzieren. Wenn jedoch China im Fall eines weiter eskalierenden Handelskrieges beginnen würde US Staatsanleihen im großen Stil zu verkaufen, würde die FED wohl als Käufer einspringen.

Der Kupfer Preis welcher oft als Gradmesser für die Weltwirtschaft angesehen wird ist zuletzt wieder deutlich gefallen.

Die Türkische Lira ist stark angeschlagen. Das hohe Leistungsbilanzdefizit in der Türkei sowie der niedrige Realzins machen die Währung extrem anfällig in Risk- off Zeiten. Im Zuge einer größeren globalen Krise droht die Zahlungsunfähigkeit.

In Deutschland gibt es 1,6 Millionen Hartz-IV-Empfänger aus Nicht-EU-Staaten, welche den Sozialstaat für sich nutzen.